Ab 3.12.
Der iranische Filmemacher Asghar Farhadi (zweifacher Oscarpreisträger für „Nader und Simin – Eine Trennung“, „The Salesman“) kehrt zu seinen großen Themen zurück: Können wir dem trauen, was wir sehen? Steckt im scheinbar Realen ein wahrer Kern? Für seine hintergründiges Drama, in der das Alltägliche zum Thriller wird, versammelt Farhadi eines der glänzendsten Ensembles des französischen Kinos: Isabelle Huppert („Die Klavierspielerin“) steht im Zentrum, an ihrer Seite Virginie Efira („Revoir Paris“), dazu Vincent Cassel („Black Swan“), Pierre Niney („Der Graf von Monte Christo“) und Adam Bessa („Harka“) sowie, in einer denkwürdigen Nebenrolle, die große Catherine Deneuve („Indochine“).
Die Pariser Schriftstellerin Sylvie (Isabelle Huppert) lebt zurückgezogen zwischen verstaubten Bücherstapeln und einer hartnäckigen Schreibblockade. Auf der Suche nach Inspiration für ihren neuen Roman beobachtet sie durch ein altes Fernrohr die Wohnung auf der anderen Straßenseite: Dort vertonen die Brüder Nicolas (Vincent Cassel) und Théo (Pierre Niney) gemeinsam mit ihrer Kollegin Nita (Virginie Efira) Filme. Was Sylvie sieht, verwandelt sie in Literatur – und was sie nicht hören kann, erfindet sie dazu. Als sie den jungen Adam (Adam Bessa) engagiert, um sie im Alltag zu unterstützen, ahnt sie nicht, dass ihre Geschichten schon bald einen Weg in die reale Welt finden. Bis Fiktion und Wirklichkeit immer mehr verschwimmen – mit dramatischen Folgen.
Histoires parallèles.
Frankreich/Italien/Belgien 2026.
Regie: Asghar Farhadi.
Mit: Isabelle Huppert, Virginie Efira, Pierre Niney, Vincdent Cassel, Catherine Deneuve u.a.
139 Min.
































































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