Liebe MET-Freund*innen,

Leider gibt es traurige Nachrichen:
Die Met hat die gesamte Saison 2020/2021 abgesagt, so dass leider alle geplanten Aufführungen und damit zwangsläufig auch alle Live-Übertragungen ausfallen. Die pandemische Situation in New York lässt eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Januar 2021 noch nicht zu. Wir arbeiten an einem Ersatzprogramm, dass sich so weit wie möglich an den ursprünglich geplanten Terminen und Opern orientiert, damit wir nicht darben müssen, bis es im Oktober 2021 dann (hoffentlich) wirklich live weiter geht.

Alle aktuellen Informationen werden wir hier an dieser Stelle so schnell wie möglich veröffentlichen.

Die gute Nachricht ist, dass wir alle drei Vorstellungen von Oktober bis Dezember mit Aufzeichnungen in Top-Besetzung überbrücken können, und das mit sehr wenigen Änderungen im Vergleich zu den angekündigten Produktionen.

Sollten Sie noch Corona-begründete Rückerstattungen vornehmen wollen, bitten wir Sie bei Online-Tickets den Storno-Link ihrer Bestätigungsmail zu nutzen. Der Ticketpreis wird Ihnen dann automatisch erstattet, abzgl. der VVK Gebühr in Höhe von 10%, dies ist leider nicht automatisch möglich. Für Rückerstattungen der VVK Gebühr schicken Sie uns bitte eine Mail an h.j.hehmann@cinema-arthouse.de mit Angabe Ihres Namens, ihrer IBAN und des Betrages. Sie wird dann angewiesen.

Die Termine:

08. November 2020

IL TROVATORE

Guiseppe Verdi
Die Met bleibt bis zum 31. Dezember 2020 geschlossen. Daher zeigen wir eine Aufzeichnung vom 16. Februar 2013.

Mit Anna Netrebko, Dolora Zajick, Yonghoon Lee, Dmitri Hvorostovsy
Dirigent: Marco Armiliato
Inszenierung: David McVicar
11:00 – ca. 14:00 Uhr (1 Pause nach dem 2. Akt)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Besser als Maria Callas“ jubelte die Süddeutsche Zeitung nach Anna Netrebkos Auftritt als Leonora bei den Salzburger Festspielen im August 2014. Verdis Il Trovatore ist romantische Oper pur. Eine unerschöpfliche Fülle von Melodien, dazu eine geradezu bizarre Geschichte um Bruderzwist und Leidenschaft, Schlösser, Scheiterhaufen, Zigeuner, und Soldaten – kein Sujet der Schauerromantik fehlt.

13. Dezember 2020

RIGOLETTO

Guiseppe Verdi
Die Met bleibt bis zum 31. Dezember 2020 geschlossen. Daher zeigen wir eine Aufzeichnung vom 16. Februar 2013.

Mit Diana Damrau, Piotr Beczała, Željko Lučić
Dirigent: Michele Mariotti
Inszenierung: Michael Mayer
11:00 – ca. 14:00 Uhr (1 Pause)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Der mit einem Tony Award ausgezeichnete Regisseur Michael Mayer transportiert diese neue Produktion von Verdis überragender Tragödie ins Las Vegas der 60er Jahre. „Es ging mir darum, in der jüngeren Vergangenheit eine Welt zu finden, die die Dekadenz des herzoglichen Palastes erfasst, eine Welt in der die Beteiligten nach immer mehr Macht, Geld und Schönheit streben“, sagt Mayer. Mit La donna è mobile stimmt Startenor Piotr Beczala eine der wohl berühmtesten Opernarien an.

Alle Längen verstehen sich inklusive Pausen. Die Angaben sind vorläufig!

WEITERER AUSBLICK AUF DIE DIE SAISON 2020/2021:

Die MET plant, ab Januar 2021 wieder Live-Veranstaltungen durchzuführen. Wir werden Sie dazu auf dem Laufenden halten sobald wir Informationen erhalten.

16. Januar 2021, 19 Uhr NEUPRODUKTION
Mozart DIE ZAUBERFLÖTE (ca. 3:30)
Mit Christiane Karg, Kathryn Lewek, Stanislas de Barbeyrac, Thomas Oliemans, Stephen Milling
Dirigent: Gustavo Dudamel, Produktion: Simon McBurney
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
The Wall Street Journal schrieb über die kühne Vision des britischen Theater-Regisseurs Simon McBurney: “Die beste Produktion dieser Mozart Oper, die ich je gesehen habe.“
Eine frische Herangehensweise kennzeichnet diese Inszenierung, die mit leichtfüßigem Humor aufwartet und neue Sichtweisen aufzeigt. So sind Gustavo Dudamel, seltener Gast an der Met, und die Musiker dank des hoch gefahrenen Orchestergrabens in Aktion zu sehen.

30. Januar 2021, 19 Uhr
Gounod ROMÉO ET JULIETTE (ca. 3:15)
Mit Nadine Sierra, Julie Boulianne, Stephen Costello, Laurent Naouri, Ildar Abdrazakov
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Bartlett Sher Gesungen in Französisch (mit deutschen Untertiteln)
Shakespeares Tragödie um eine junge Liebe, die zwischen zwei rivalisierende Familien gerät,
ist die schicksalshafte Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur. Sie
inspirierte Gounod zu dieser Oper – sein letzter großer Bühnenerfolg. Seine Komposition ist beispielhaft für die Musik der französischen Romantik und ihrer Tradition, die Raffinesse, Sinnlichkeit und anmutige Stimmführung über den theatralischen Effekt stellt.

27. März 2021, 18 Uhr NEUPRODUKTION
Mozart DON GIOVANNI (ca. 3:40)
Mit Peter Mattei, Ailyn Pérez, Isabel Leonard, Gerald Finley, Ben Bliss, Ryan Speedo Green
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Ivo van Hove
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mord, Liebe, Betrug, Sexsucht, Verrat, Eifersucht… das alles haben Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte in diesem Meisterwerk der Operngeschichte brillant verarbeitet. Der mit dem Tony Award ausgezeichneten Regisseur Ivo van Hove zeigt, dass die Geschichte um diesen unmoralischen, empathielosen und opportunistischen Wüstling ein universelles Drama ist, und Don Giovanni in dem Gefängnis umkommt, das er sich selber geschaffen hat.

17. April 2021, 19 Uhr NEUPRODUKTION
Heggie DEAD MAN WALKING (ca. 3:10)
Mit Latonia Moore, Joyce DiDonato, Susan Graham, Etienne Dupuis
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Ivo van Hove
Gesungen in Englisch (mit deutschen Untertiteln)
“Dead man walking” (“Toter Mann kommt”) lautet der Ruf, wenn ein zum Tode Verurteilter aus seiner Zelle zum Hinrichtungsraum geführt wird. Die gleichnamige Oper, eines der meistgespielten neueren amerikanischen Werke, basiert auf dem Tatsachen-Bericht der Ordenschwester Helen Prejean. Es geht um die Auseinandersetzung mit der Todesstrafe, mit Schuld, Rache und Vergebung, aber vor allem darum, wie Liebe unser Leben bereichert und verwandelt.

24. April 2021, 18 Uhr
Strauss DIE FRAU OHNE SCHATTEN (ca. 4:45)
Mit Elza van den Heever, Nina Stemme, Evelyn Herlitzius, Klaus Florian Vogt, Michael Volle
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Herbert Wernicke
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal: Selten haben ein Opernkomponist und ein Dichter erfolgreicher zusammengearbeitet. Ihr ambitioniertestes Projekt aber war die Frau ohne Schatten. Ein starkes, symbolisch aufgeheiztes Sittengemälde über Liebe und Ehe, das sich in einer märchenhaften Welt mehrerer Dimensionen entfaltet. Mit der Gewissheit, dass am Ende Familie und Liebe über träumerischen Illusionen stehen.

08. Mai 2021, 19 Uhr
Verdi NABUCCO (ca. 3:10)
Mit Anna Netrebko, George Gagnidze, Varduhi Abrahamyan, Najmiddin Mavlyanov
Dirigent: Marco Armiliato, Produktion: Elijah Moshinsky
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mit Nabucco gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Die Musik und Verdi selbst standen gemeinsam für eine Welle patriotischer Inbrunst, die in der Gründung des modernen Italien gipfelte. „Va, pensiero“, der sogenannte „Gefangenenchor“, ist eines der populärsten Musikstücke der Operngeschichte. Er steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener.

22. Mai 2021, 19 Uhr
Bellini IL PIRATA (ca. 3:15)
Mit Diana Damrau, Javier Camarena, Christopher Maltman, Nicolas Testé
Dirigent: Maurizio Benini, Produktion: John Copley
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Il pirata war Bellinis internationaler Durchbruch. Die Handlung spielt im Sizilien des 18. Jahrhunderts. Imogene ist verliebt in den Piraten Gualtiero, ein verbannter Graf. Sie wird jedoch in eine Ehe mit seinem Erzfeind gezwungen, von dem sie ein Kind bekommt. Am Ende verfällt sie dem Wahnsinn. Bellinis Musik bringt Solisten und Chöre an ihre Grenzen – das Ergebnis sind überschwängliche Melodien und ein Feuerwerk des Belcanto.

Die Längen verstehen sich inkl. Pausen
Die Angaben zu den Längen sind vorläufig!