Liebe MET-Freund*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in Zusammenhang mit der Ausbreitung des Conronavirus findet die Veranstaltung TOSCA am 11.4.2020 & MARIA STUARDA am 09.05.2020 nicht statt.

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Im Oktober 2019 startet die preisgekrönte Veranstaltungsreihe in eine neue Saison. Auch 2019/20 werden wieder zehn abwechslungsreiche Opern mit den berühmtesten Opernstars der Welt präsentiert. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Publikumsliebling Giacomo Puccini. Zeffirellis prachtvolle Inszenierung der Rätseloper TURANDOT gibt am 12.Oktober 2019 den Startschuss. Am Pult steht der musikalische Direktor der Met: Jannick Nézét-Séguin.

Die Live-Übertragungen aus New York finden im Cinema-Arthouse statt, immer an einem Samstag jeweils ab 19.00 Uhr, in der Regel mit einer Pause.

Eintritt jeweils inkl. Begrüßungssekt
Abendkasse 32 €
Frühbucherpreis 29 € bis 1 Woche vor dem jeweiligen Termin

Vorverkauf (zum Frühbucherpreis) für alle Vorstellungen (!) täglich ab 10.00 Uhr im Cinema-Arthouse und auch online (s.u.)

Die Termine:

Sa 12. Oktober 2019

TURANDOT

Giacomo Pucccini
Mit Christine Goerke, Eleonora Buratto, Yusif Eyvazov, James Morris
Dirigent: Yannick Nézét-Séguin
Inszenierung: Franco Zeffirelli
19:00 – ca. 22:20 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Turandot ist Puccinis letzte Oper und wurde erst nach seinem Tod von Franco Alfano nach Skizzen und Aufzeichnungen Puccinis vollendet. In diesem Spätwerk um die Prinzessin Turandot, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann, ertönt mit „Nessun dorma“ eine der berühmtesten Arien der Opernliteratur. Die üppige Inszenierung von Franco Zeffirelli sorgt zudem auch für optischen Genuss.

Sa 26. Oktober 2019

MANON

Jules Massenet
Mit Lisette Oropesa, Michael Fabiano, Carlo Bosi, Kwangchul Youn
Dirigent: Maurizio Benini
Inszenierung: Laurent Pelly
19:00 – ca. 23:10 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Französisch (mit deutschen Untertiteln)

Nach der Premiere lobte Die Presse: „Die Neuinszenierung des Franzosen Laurent Pelly bestach durch ihre inspirierte Kulissenwahl – von den Dächern über Paris bis zum düsteren Innenraum von Kirchen und Casinos. Obwohl in ihrer Tendenz eine tragische Oper, gelang es Pelly, auch ihre komischen Aspekte herauszustellen.“ Dank ihrer eleganten Melodien gehört Massenets Oper Manon zu den meistgespielten Werken der französischen Musikliteratur.

09. November 2019

MADAMA BUTTERFLY

Giacomo Puccini
Mit Hui He, Elizabeth DeShong, Andrea Carè, Paulo Szot
Dirigent: Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Anthony Minghella
19:00 – ca. 22:30 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Nach der Uraufführung im Jahre 1904 schrieb Puccini: “Mit traurigen, aber unerschüttertem Gemüt teile ich Dir mit, dass ich gelyncht wurde! Diese Kannibalen hörten sich keine einzige Note an. Welch eine hasstrunkene Orgie des Wahnsinns! Aber meine Butterfly bleibt, was sie ist: die gefühlteste, ausdrucksvollste Oper, die ich je geschrieben habe.“ Heute gehört sie zu den beliebtesten Opern überhaupt!

23. November 2019

AKHNATEN

Philip Glass
Mit Anthony Roth Costanzo, J’Nai Bridges, Dísella Lárusdóttir, Aaron Blake
Dirigent: Karen Kamensek
Inszenierung: Phelim McDermott
19:00 – ca. 22:45 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Englisch und in alten Sprachen (mit deutschen Untertiteln)

Glass komponierte Akhnaten 1983 ohne Violinstimmen, was der Oper einen tiefen, dunklen Klang verleiht. Das Libretto verwendet Pyramidentexte aus dem Alten Ägypten und Texte aus der Amarnazeit. Diese werden vom Erzähler rezitiert oder vom Chor gesungen. Sie handeln vom Scheitern des Pharaos Echnaton, der die Vielgötterei zugunsten des einzigen Gottes Aton abschafft. Doch sein Volk will die alten Gottheiten zurück und erhebt sich gegen den Pharao.

11. Januar 2020

WOZZECK

Alban Berg
Mit Peter Mattei, Elza van den Heever, Christopher Ventris, Gerhard Siegel
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
Inszenierung: William Kentridge
19:00 – ca. 21:00 (keine Pause)
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)

„Jeder Mensch ist ein Abgrund“, seufzt Wozzeck schmerzhaft und ersticht seine Geliebte Marie – das Einzige, wozu er zu diesem Zeitpunkt seiner Lebenstragödie noch in der Lage ist. Danach: Ein einziger wachsender Ton, bedrohlich und mit tiefster Verzweiflung durchtränkt. Alban Bergs expressionistisches Meisterwerk in einer Neuinszenierung des vielfach ausgezeichneten südafrikanischen Künstlers William Kentridge.

01.Februar 2020

PORGY AND BESS

The Gershwins
Mit Eric Owens, Angel Blue, Golda Schultz, Latonia Moore, Denyce Graves
Dirigent: David Robertson
Inszenierung: James Robinson
19:00 – ca. 22:30 Uhr (1 Pause)
Gesungen in Englisch (mit deutschen Untertiteln)
George Gershwin legte besonderen Wert darauf, mit Porgy and Bess kein Musical, sondern eine Oper komponiert zu haben, und in der Tat steht das Stück den Opern des Verismo sehr nahe. Viele Melodien aus Porgy and Bess wie etwa I Loves You, Porgy, I Got Plenty o’ Nuttin’ oder Summertime sind zu Jazz-Standards geworden. Letzteres zählt zu den populärsten und am häufigsten gespielten Melodien überhaupt.

29. Februar 2020

AGRIPPINA

Georg Friedrich Händel
Mit Joyce DiDonato, Brenda Rae, Kate Lindsey, Iestyn Davies, Duncan Rock
Dirigent: Harry Bicket
Inszenierung: Sir David McVicar
19:00 – 23:00 Uhr (1 Pause)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Ein Politthriller im antiken Rom: Von ihrem Gatten, Kaiser Claudius, heißt es, er sei bei der Rückkehr von seinem Britannien-Feldzug im Meer ertrunken. Agrippina will jetzt ihren Sohn Nero auf dem römischen Thron sehen. Nun gilt es, Intrigen zu spinnen. Doch die Geliebte des Feldherrn Ottone, Poppea, versucht dieses zu verhindern. Anlass für herrlichste Barockmusik und ein Wiedersehen mit Mezzo-Star Joyce DiDonato!

14. März 2020
ACHTUNG: Beginn 18.00 Uhr
(wegen der in New York früher angefangenen Sommerzeit)

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Richard Wagner
Mit Evgeny Nikitin, Anja Kampe, Franz-Josef Selig, Mihoko Fujimura, Sergey Skorokhodov
Dirigent: Valery Gergiev
Inszenierung: François Girard
18:00 – ca. 21:00 Uhr (keine Pause)
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)

Die Rollen des Holländers und der ihm verfallenen Senta dienen Wagner als Vorbild für ein Menschenbild, zu dem der Komponist in seinen späteren Werken in der einen oder anderen Form immer wieder zurückgekehrt ist: Der geheimnisvolle Fremde aus dem Jenseits und die Frau, die sich für seine Erlösung opfert. Der düstere und impulsive Ton wird bereits durch die stürmische Ouvertüre des Werks angeschlagen.

11. April 2020

TOSCA

Giacomo Puccini
Mit Anna Netrebko, Brian Jagde, Michael Volle, Patrick Carfizzi
Dirigent: Bertrand de Billy
Inszenierung: Sir David McVicar
19:00 – ca. 22:10 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Tosca ist seit ihrer Uraufführung fester Bestandteil des Opernrepertoires und gehört zu den fünf weltweit am häufigsten gespielten Opern. Wie ein Thriller fesselt die Geschichte von der ersten Sekunde an. Vor dem Hintergrund von Napoleon Bonapartes Invasion in Italien im Jahr 1800 und den Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Royalisten entspinnt sich eine verhängnisvolle Dreiecksgeschichte um Sex, Religion und Theater.

09. Mai 2020

MARIA STUARDA

Gaetano Donizetti
Mit Diana Damrau, Jamie Barton, Stephen Costello, Andrzej Filończyk, Michele Pertusi Dirigent: Maurizio Benini
Inszenierung: Sir David McVicar
19:00 – ca. 22:10 Uhr (1 Pause)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)

Zwei starke weibliche Charaktere prallen in Maria Stuarda aufeinander. Die inhaftierte schottische Königin Maria Stuart, die auf das Todesurteil durch ihre kühle Cousine Elisabeth I. wartet. Nicht nur im Thronanspruch, auch in der Liebe sind sie Konkurrentinnen. Wenn die beiden Rivalinnen in der zentralen Szene aufeinander treffen und sich mit Vorwürfen und Beleidigungen bombardieren, ist das Belcanto-Kunst auf ihrem Höhepunkt!

Alle Längen verstehen sich inklusive Pausen. Die Angaben sind vorläufig!

AUSBLICK AUF DIE DIE SAISON 2020/2021:


10. Oktober 2020, 19 Uhr NEUPRODUKTION

Verdi AIDA (ca. 3:30)
Mit Anna Netrebko, Anita Rachvelishvili, Piotr Beczala, Ludovic Tézier
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Michael Mayer
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mit Hilfe von aufwändigen Projektionen und faszinierenden Animationen lässt Regisseur Michael Mayer in dieser Neuproduktion seine schillernde Vision des alten Ägyptens auferstehen. Seit ihrer Uraufführung 1871 am Opernhaus in Kairo gilt Aida als die größte aller Opern. Die kriegerische Rahmenhandlung dient letztlich als Kulisse für eine innige Liebesgeschichte, die ihre Protagonisten nie aus den Augen verliert.

07. November 2020, 19 Uhr
Verdi IL TROVATORE (ca. 3:00)
Mit Sonya Yoncheva, Ekaterina Semenchuk, Roberto Aronica, Quinn Kelsey
Dirigent: Michele Mariotti, Produktion: David McVicar
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Verdis Il Trovatore ist romantische Oper pur. Eine unerschöpfliche Fülle von Melodien, dazu eine geradezu bizarre Geschichte um Bruderzwist und Leidenschaft, Schlösser, Zigeuner, Soldaten, Klöster und Scheiterhaufen – kein Sujet der Schauerromantik fehlt. Die lebhafte Musik begleitet eine dunkle und verstörende Geschichte, deren Mitwirkende mehr von ihren Emotionen, als von Vernunft angetrieben werden.

12. Dezember 2020, 19 Uhr
Beethoven FIDELIO (ca. 2:45)
Mit Lise Davidsen, Golda Schultz, Brandon Jovanovich, Tomasz Konieczny, Franz-Josef Selig
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Jürgen Flimm
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
Sie darf im Beethoven-Jahr nicht fehlen: des Meisters einzige Oper! Über diese Produktion schrieb die Welt: „Eine Aufführung frei von jeglichem Pathos. Wo gemeinhin die Ketten rasseln und ausgemergelte Gestalten aus den Kellergewölben steigen, verzichtet Flimm mit Bedacht auf jedes optisch-drastische Elend. Er setzt auf Natürlichkeit und Menschlichkeit…“. Als treue Gattin Leonora kommt Shooting-Star Lise Davidsen zum Einsatz.

16. Januar 2021, 19 Uhr NEUPRODUKTION
Mozart DIE ZAUBERFLÖTE (ca. 3:30)
Mit Christiane Karg, Kathryn Lewek, Stanislas de Barbeyrac, Thomas Oliemans, Stephen Milling
Dirigent: Gustavo Dudamel, Produktion: Simon McBurney
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
The Wall Street Journal schrieb über die kühne Vision des britischen Theater-Regisseurs Simon McBurney: “Die beste Produktion dieser Mozart Oper, die ich je gesehen habe.“
Eine frische Herangehensweise kennzeichnet diese Inszenierung, die mit leichtfüßigem Humor aufwartet und neue Sichtweisen aufzeigt. So sind Gustavo Dudamel, seltener Gast an der Met, und die Musiker dank des hoch gefahrenen Orchestergrabens in Aktion zu sehen.

30. Januar 2021, 19 Uhr
Gounod ROMÉO ET JULIETTE (ca. 3:15)
Mit Nadine Sierra, Julie Boulianne, Stephen Costello, Laurent Naouri, Ildar Abdrazakov
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Bartlett Sher Gesungen in Französisch (mit deutschen Untertiteln)
Shakespeares Tragödie um eine junge Liebe, die zwischen zwei rivalisierende Familien gerät,
ist die schicksalshafte Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur. Sie
inspirierte Gounod zu dieser Oper – sein letzter großer Bühnenerfolg. Seine Komposition ist beispielhaft für die Musik der französischen Romantik und ihrer Tradition, die Raffinesse, Sinnlichkeit und anmutige Stimmführung über den theatralischen Effekt stellt.

27. März 2021, 18 Uhr NEUPRODUKTION
Mozart DON GIOVANNI (ca. 3:40)
Mit Peter Mattei, Ailyn Pérez, Isabel Leonard, Gerald Finley, Ben Bliss, Ryan Speedo Green
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Ivo van Hove
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mord, Liebe, Betrug, Sexsucht, Verrat, Eifersucht… das alles haben Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte in diesem Meisterwerk der Operngeschichte brillant verarbeitet. Der mit dem Tony Award ausgezeichneten Regisseur Ivo van Hove zeigt, dass die Geschichte um diesen unmoralischen, empathielosen und opportunistischen Wüstling ein universelles Drama ist, und Don Giovanni in dem Gefängnis umkommt, das er sich selber geschaffen hat.

17. April 2021, 19 Uhr NEUPRODUKTION
Heggie DEAD MAN WALKING (ca. 3:10)
Mit Latonia Moore, Joyce DiDonato, Susan Graham, Etienne Dupuis
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Ivo van Hove
Gesungen in Englisch (mit deutschen Untertiteln)
“Dead man walking” (“Toter Mann kommt”) lautet der Ruf, wenn ein zum Tode Verurteilter aus seiner Zelle zum Hinrichtungsraum geführt wird. Die gleichnamige Oper, eines der meistgespielten neueren amerikanischen Werke, basiert auf dem Tatsachen-Bericht der Ordenschwester Helen Prejean. Es geht um die Auseinandersetzung mit der Todesstrafe, mit Schuld, Rache und Vergebung, aber vor allem darum, wie Liebe unser Leben bereichert und verwandelt.

24. April 2021, 18 Uhr
Strauss DIE FRAU OHNE SCHATTEN (ca. 4:45)
Mit Elza van den Heever, Nina Stemme, Evelyn Herlitzius, Klaus Florian Vogt, Michael Volle
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Herbert Wernicke
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal: Selten haben ein Opernkomponist und ein Dichter erfolgreicher zusammengearbeitet. Ihr ambitioniertestes Projekt aber war die Frau ohne Schatten. Ein starkes, symbolisch aufgeheiztes Sittengemälde über Liebe und Ehe, das sich in einer märchenhaften Welt mehrerer Dimensionen entfaltet. Mit der Gewissheit, dass am Ende Familie und Liebe über träumerischen Illusionen stehen.

08. Mai 2021, 19 Uhr
Verdi NABUCCO (ca. 3:10)
Mit Anna Netrebko, George Gagnidze, Varduhi Abrahamyan, Najmiddin Mavlyanov
Dirigent: Marco Armiliato, Produktion: Elijah Moshinsky
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mit Nabucco gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Die Musik und Verdi selbst standen gemeinsam für eine Welle patriotischer Inbrunst, die in der Gründung des modernen Italien gipfelte. „Va, pensiero“, der sogenannte „Gefangenenchor“, ist eines der populärsten Musikstücke der Operngeschichte. Er steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener.

22. Mai 2021, 19 Uhr
Bellini IL PIRATA (ca. 3:15)
Mit Diana Damrau, Javier Camarena, Christopher Maltman, Nicolas Testé
Dirigent: Maurizio Benini, Produktion: John Copley
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Il pirata war Bellinis internationaler Durchbruch. Die Handlung spielt im Sizilien des 18. Jahrhunderts. Imogene ist verliebt in den Piraten Gualtiero, ein verbannter Graf. Sie wird jedoch in eine Ehe mit seinem Erzfeind gezwungen, von dem sie ein Kind bekommt. Am Ende verfällt sie dem Wahnsinn. Bellinis Musik bringt Solisten und Chöre an ihre Grenzen – das Ergebnis sind überschwängliche Melodien und ein Feuerwerk des Belcanto.

Die Längen verstehen sich inkl. Pausen
Die Angaben zu den Längen sind vorläufig!