Ab 25.6.

Eine Werbetexterin erfindet in den 1950er-Jahren die Köchin Betty Bossi – und wird selbst zur Ikone. Zwischen Ruhm, Rollenbildern und Familie muss sich Emmi Creola emanzipieren. „Hallo Betty“ erzählt mit Humor und Retro-Charme die wahre Geschichte einer Frau, die ihrer Zeit voraus war. Eine echte Erfolgsstory.

„Wer hat’s erfunden? (…) Humorvoll gewürzt und mit nostalgischem Retro-Charme serviert, zeichnet diese wahre Emanzipationsgeschichte ein bewegendes Sittengemälde (…) Kino und Kochen sind seit jeher ein gutes Rezept für Unterhaltung der bekömmlichen Art.“ (Programmkino.de)

1956 erfindet die schüchterne Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) im Rahmen einer Kampagne für Speiseöl die Kunstfigur Betty Bossi – und trifft damit den Nerv der Zeit. Aus einer Marketingidee wird die „Köchin und Hausfrau der Nation“, aus Emmi eine unfreiwillige öffentliche Figur. Denn die Schweiz liebt Betty – und verlangt bald ein echtes Gesicht. Emmi schlüpft widerwillig in die Rolle ihrer eigenen Erfindung und wird selbst zur gefeierten Koch-Ikone. Doch der Erfolg fordert seinen Preis: In einer von Männern dominierten Branche muss sie sich behaupten, während sie zugleich versucht, den Erwartungen als Ehefrau und Mutter gerecht zu werden.

Schweiz 2025.
Regie: Pierre Monnard.
Mit: Sarah Spale, Martin Vischer, Rabea Egg, Viviana Zappa, Cyril Metzge, Ueli Jägg, Morgane Ferru u.a.
110 Min.