Ab 25.6.

„Eine dokumentarische Annäherung an die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) verbindet originale Bild- und Tonaufnahmen mit einem experimentierfreudigen Zugriff der Schauspielerin Sandra Hüller auf die Autorin.“ (FilmDienst)

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihrenWorten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Deutschland/Österreich 2026.
Regie: Regina Schilling.
Mit: Sandra Hüller.
95 Min.