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Ab 30.07.

Vorpremiere am Sonntag 26.7. um 12.00 Uhr

„Ein Film über die von Männern bestimmte deutsche Unterhaltungsszene der 90er- und 00er-Jahre. Doch im Kern ist er weit mehr: Die großartig recherchierte Doku entlarvt den gemeinhin ‚harmlosen‘ Fernsehspaß von einst in Teilen als zutiefst diskriminierend und sexualisiert. Zu Wort kommen nur Frauen – Entertainerinnen, die mit Unangepasstheit und Selbstbewusstsein zu Erfolg kamen. Sie bewerten legendäre TV-Momente neu und entschlüsseln, wie Unterhaltungsformate gesellschaftliche Spaltung vorantreiben, Vorurteile schüren und tradierte Rollenbilder festigen.“ (Programmkino.de)

Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er und früher 00er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?“, die „Harald Schmidt Show“ und später „TV total“. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was haben Humor, Witz und Unterhaltung mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er und 00er. „Was haben wir gelacht“ – oder vielleicht doch nicht?

Deutschland 2026.
Regie & Buch: Eva Müller und Isabel Schneider.
Mit: Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Esther Schweins, Bettina Böttinger und Gaby Köster.
98 Min. Ab 12 J.