Ab 3.9.
Paweł Pawlikowski präsentiert in überragenden Kinobildern die große deutsche Familiengeschichte der Familie Mann im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet „Vaterland“ den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.
Ausgezeichnet auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2026 mit dem Preis für die Beste Regie!
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Polen/Italien/Frankreich/Deutschland 2026.
Regie: Pawel Pawlikowski.
Mit: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Anna Madeley, Devid Striesow, Theo Trebs u.a.
82 Min. Ab 0 J.

























































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