Original Music Festival

Published on 08.01.2026 by Jannah Elfert

Freitag 27.02.26

Einlass 17.00 Uhr | Beginn 18.00 Uhr

Vorverkauf 9 € | Abendkasse: 11 €
Studenten*innen vom IFM haben freien Eintritt.
Der Vorverkauf startet in Kürze!

Das Original Music Festival findet in diesem Jahr in seiner dritten Edition statt und gibt Jazz Studierenden des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück die Chance ihre Band Projekte vorzustellen!

Vom Solo Act bis zum Sextett, ob experimentell, Latin Jazz oder Singer / Songwriter, die Bandbreite ist groß!

Schwimmen

Die Band Schwimmen taucht musikalisch dort auf, wo andere schon längst die Badehose verloren haben. Ihr Sound fühlt sich an wie ein mutiger Kopfsprung vom Sprungturm direkt ins Meer – überraschend, erfrischend und manchmal leicht salzig. Mal gleiten ihre Songs elegant wie ein Delfin, mal zappeln sie frech wie ein Fisch kurz vor der Freiheit. Zwischen offenen, jazzigen Klangwelten entsteht eine eigene Welt, die gleichzeitig zum Abtauchen, Mitschwimmen und unkontrollierten Planschen einlädt. Mit einer gesunden Prise Witz und purem Spaß an der Musik ist Schwimmen bereit für das nächste Bad.

Drums: Felix Henning
Bass: Daniel Jamarillo
Trumpet: Karlo Wenzel
Guitar & Composition: Anton Buro

Oona Trio

Ausgehend von einer melancholisch-sehnsuchtsvollen Grundstimmung wagt sich das Trio Oona auf eine Reise ins Ungewisse, wobei der Wegesrand von lyrischen Lines, eruptiven Soli und Kontrapunkten voller unerwarteter Wendungen gesäumt ist. Die Musiker:innen Merle Thordis (Gesang), Justus Czaske (Klarinetten) und Noah Weber (Gitarre) verkörpern einen kammermusikalischen Sound, der das kollektive Zusammenspiel an erste Stelle setzt und sich wie selbstverständlich zwischen Jazz, Kunstlied, Folklore und freier Improvisation bewegt.

Merle Thordis (Gesang)
Justus Czaske (Klarinetten)
Noah Weber (Gitarre)

KVITØYA

Wie einst die Teilnehmer der Andrée Expedition zu dem bis dato unerreichten Nordpol,sind auch Kvitøya, unter der Leitung des Gitarristen Heffa Nikolaewitsch auf der kompromisslosen Suche nach dem Unbekannten. Mit waghalsigen Erkundungen in neues Terrain erliegen sie dem Drang die Grenzen des modernen Jazz á la Lage Lund und Angelika Nescier auszuloten und in Verbindung mit Math- und Noise Rock Größen wie Sonic Youth und Tera Melos zu bringen. Wohin ihre Reise führen wird ist ungewiss, sicher ist nur, dass es kein Zurück mehr gibt. Seid live mit dabei und kommt in den Sog aus Abenteuer, Isolation und Hoffnung.

Heffa Nikolaewitsch – Gitarre & Komposition
Manuel Burkard – Klavier
Julius Urban – Bass
Joel Korevaar – Drums

Guayoyo

Guayoyo ist eine junge Jazzformation aus Osnabrück. Die sechs Musiker verbinden traditionelle Elemente aus Jazz und Pop mit Einflüssen ihrer kulturellen Hintergründe – unter anderem aus Venezuela und Peru. So entsteht ein facettenreicher Sound, der von lateinamerikanischen Farben und Rhythmen durchzogen ist.

Der Klang der Band wird durch die Kompositionen und Arrangements des Gitarristen Jonas Hoffmann de Ramos geprägt. Seine Stücke vereinen moderne harmonische Strukturen mit eingängigen, singbaren Melodien und eröffnen einen Rahmen für ein lebendiges Zusammenspiel, das improvisatorische Freiheit mit tanzbaren Grooves verbindet.

Gegründet wurde die Band zunächst unter der Leitung des Schlagzeugers Diego Piñera und spielt seitdem kontinuierlich zusammen. Die Musik von Guayoyo lebt von Spielfreude und stilistischer Offenheit. In ihren Konzerten entsteht ein atmosphärisches Klangbild, das zwischen intimen Momenten und mitreißender rhythmischer Energie pendelt.

Trompete – Jill Gräfe
Saxofon / Querflöte – Leander Freund
Gesang – Emanuel Gonçalves
E-Gitarre / Komposition – Jonas Hoffmann de Ramos
Bass – Milan Gjakonovski
Schlagzeug – Nikolas Weikam

Merle Thordis und Bruno Götze

Merle Thordis und Bruno Götze spielen in ihrem kürzlich gegründeten Duo ein Reportior aus Eigenkompositionen.Dabei experimentieren sie mit den besonderen musikalischen und improvisisatorischen Möglichkeiten, welche diese kleine Besetzung ermöglicht.

Merle Thordis (Gesang)
Bruno Götze (Gitarre + Komposition)

Das Philippe Frech Spiritual Quartet

Das Philippe Frech Spiritual Quartet spielt Eigenkompositionen, die die Mystik und den Geist des John Coltrane Quartett’s der ’65er Jahre zu evozieren versuchen.
Ihre Spielweise ist geprägt sowohl von großem Gemeinschaftssinn als auch individuellem Talent und Leidenschaft.
Dadurch ist ihre Musik höchst persönlich – für Musizierende sowie, hoffentlich, für Zuhörende.

Nicolás Vásquez – drums
Matthias Kosmahl – bass
Julius Holzenkamp – keys
Philippe Frech – saxes

Hendrik Pawlowski

Hendrik Pawlowski erforscht in seinem Soloprojekt die Fusion von Eigenkompositionen, freier Improvisation und dem Spielstil von Tigran Hamasyan, dessen Art, verschiedene musikalische Traditionen miteinander zu verbinden, dabei eine große Inspiration bietet. Vor kurzem hat Hendrik begonnen, sich intensiver mit der Solo-Gitarre auseinanderzusetzen, was für ihn eine spannende neue Herausforderung darstellt. „[Er] hat eine Vision des modernen Jazz, die harmonisch fließend ist, aber nicht abgeneigt gegenüber einfacher Melodie oder sanften, zugänglichen Effekten.“ – The New York Times (über Gilad Hekselman)

Gitarre Solo

Aphorya

„Your inner world became a mess, get slow embraced by restless jazz.“

Dieses Gefühl musikalisch zu erforschen ist die Motivation der jungen Band “Aphorya” aus Osnabrück. Die Kompositionen von Heffa Nikolaewitsch und Samira Mora führen auf klangvolle Reisen durch eine Welt voll von ambivalenter Bewusstwerdung und Introspektion. Mal als Duo, mal als Quartett umhüllen sie ihr Publikum in einen nie enden wollenden Wirbel aus unbeständigen Gefühlszuständen und einem schwachen Hoffnungsschimmer auf ein etwas besseres Morgen.

Samira Mora Sosa – Gesang, Komposition
Heffa Nikolaewitsch – Gitarre, Komposition
Daniel Essing – Bass
Jens Korte – Drums