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Die – wahre – Geschichte des berühmten afro-kubanischen Ballett-Stars Carlos Acosta, der sich aus einem bescheidenen Vorstadtviertel Havannas auf die Bühnen der Welt tanzte und zum ersten schwarzen Romeo avancierte. Eine atemberaubende Performance aus Erzählung, Tanz und Musik, mitreißend, berührend und humorvoll, eine Hommage an die Grenzen sprengende Kraft der Kunst, spektakulär gefilmt mit den Choreografien von María Roviras, der Musik des mehrfach Oscar-nominierten Komponisten Alberto Iglesias und den fantastischen Tänzerinnen und Tänzern von Acosta Danza.

Kuba, Anfang der 80er Jahre. Carlos ist ein ungestümes, rebellisches Kind. Das meiste, was er vom Leben weiß, hat er auf den Straßen Havannas gelernt, wo er zum ungekrönten König der spontanen Breakdance-Wettbewerbe geworden ist. Sein Vater Pedro, LKW-Fahrer und Enkel einer Sklavin, erkennt das außerge­- wöhnliche Talent seines Sohnes, das ihn herausreißen könnte aus dem Kreislauf von Unterdrückung und Anpassung. „Yuli“ nennt er seinen Sohn – doch Yuli will nicht tanzen, er will keine Strumpfhosen und Ballettschläppchen tragen, er will Fußballer werden, wie Pelé. Doch Pedro zwingt seinen Sohn auf die staatliche Ballettschule und sorgt mit harter Hand dafür, dass er seine Ausbildung beendet, zuletzt in einem Ballett-Internat in der Provinz, fernab der Familie. Yuli lernt, mit der Einsamkeit zu leben. Der Tanz wird vom Zwang zur Zuflucht. Carlos entwickelt sich zum herausragenden Tänzer seiner Generation. Nach dem Gewinn der Goldmedaille beim renommierten Prix de Lausanne verpflichtet das English National Ballet den 18jährigen als Principal Dancer: Der Beginn einer einzigartigen Karriere…

“Mitreißend gefilmt und gespielt … ein umgekehrter Billy Elliot!” (Variety)

Spanien/Kuba/GB 2018.
Re­gie: Icíar Bollaín.
Mit Carlos Acosta, Santiago Alfonso u.a.
110 Min. Ab 6 J.