Ab Mi. 3.10. (Tag der Deutschen Einheit)

Am Sonntag 7.10. um 11.30 Uhr werden Regisseur und Oscar-Preisträger FLORIAN HENCKEL VON DONNERSMARCK und Hauptdarsteller SEBASTIAN KOCH den Film persönlich bei uns im Cinema-Arthouse vorstellen!


Tickets: Tel. reservieren: 0541-600650
Online: auf die Uhrzeit klicken

Aktuell von Deutschland für den OSCAR als bester nicht-englischsprachiger Film nominiert!

“Mitreißendes Erzählkino.” (ARD titel thesen temperamente)

Nach seinem großen, OSCAR-prämierten Erfolg „DAS LEBEN DER ANDEREN“ und einigen Jahren in Hollywood schuf FLORIAN HENCKEL VON DONNERSMARCK nun wieder einen deutschen Film: ein vom Lebensweg des berühm­ten Malers Gerhard Richter inspiriertes bildgewaltiges Epos über drei Jahrzehnte deutsche Kriegs- und Nachkriegs­geschichte, eine tragische, leidenschaftliche und spannende Familiengeschichte über Schuld, Verstrickung und die Kraft des künstleri-schen Impetus. In den Hauptrollen Tom Schilling, Sebastian Koch und Paula Beer. WERK OHNE AUTOR feierte seine Weltpremiere Anfang September im Wettbewerb bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig.

“WERK OHNE AUTOR ist ein Film über die seltsame Gabe, die wir Menschen besitzen: aus den furchtbaren Dingen, die uns im Leben geschehen, etwas Großartiges zu machen. Wir sind Alchemisten, die das Blei der Traumata in das Gold der Kunst verwandeln können.”
Florian Henckel von Donnersmarck

Pressestimmen:

“Ein episches Werk. Kunst vor dem Hintergrund von Geschichte.“ (ARD tagesthemen)

„…ein mitreißendes Werk… Die Oscar-Wetten können beginnen.“ (SPIEGEL online)

„Deutscher Wettbewerbsfilm begeistert in Venedig. …Trotz der starken Konkurrenz ist ein Preis für diese hoch emotionale Achterbahnfahrt durch die Jahrzehnte, die den Wahnsinn und die Tragik des 20. Jahrhunderts am Beispiel dreier Schicksale beleuchtet, durchaus denkbar.“ (Stuttgarter Zeitung)

„Donnersmarck gelingen immer wieder Seitenblicke in die 50er- und vor allem die frühen 60er-Jahre, die einem das Herz aufgehen lassen. …ein reiches Sittengemälde und zugleich ein Porträt des Künstlers als junger Mann. Ein gewagter, ein großer Wurf, eines Gerhard Richters würdig.“ (Berliner Zeitung)

FILMHEFT für den Unterricht

SCHULVORSTELLUNGEN ab 4.10. möglich – Tel. 0541-6006511

VISION KINO, das Netzwerk für Film- und Medienbildung (u.a. Bundeszentrale für politische Bildung), veröffentlicht pädagogisches Begleitmaterial zu WERK OHNE AUTOR. Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck erzählt in seinem Film vom Werdegang eines Künstlers und verknüpft dessen Biografie eng mit den historischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. In seine fiktive Geschichte flossen Motive aus dem Leben Gerhard Richters ein.

Das Filmheft gibt Anregungen, sich mit dem historischen Kontext, mit der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, dem Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit und Kunst und Gesellschaft sowie mit ethischen und philosophischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Die Bezüge zu Unterrichtsfächern sind dabei vielfältig und legen eine fächerübergreifende Beschäftigung mit dem Film nahe.

Das Filmheft ist für Schüler*innen ab der 10. Klasse für die Fächer Kunst, Geschichte, Deutsch, Politik, Ethik, Sozialkunde und Philosophie geeignet. Es kann bei VISION KINO kostenfrei heruntergeladen werden:

https://www.visionkino.de/publikationen/filmhefte/filmheft-zu-werk-ohne-autor/

Während des Zweiten Weltkriegs wird das Interesse des kleinen Kurt Barnert (Tom Schilling) an der Kunst durch seine unkonventio­nel­le Tante Elli geweckt, die später von einem Nazi-Arzt in den Tod ge­schickt wird. Nach dem Krieg lässt sich Kurt in Dresden als Künst­ler aus­bilden. In den späten 50er Jahren gelingt ihm die Flucht in den Westen, wo er in Düsseldorf an der Kunstakademie seine Stim­me als Künstler zu finden hofft. Doch ein friedliches Leben will sich für ihn nicht einstellen – zu sehr pla­gen ihn seine Kindheits- und Jugendtraumata, die er während der Herrschaft der Nazis und der SED-Zeit erlitten hat. Mit der Stu­dentin Elizabeth (Paula Beer) lernt er die Liebe seines Lebens ken­nen, die er bald heiratet. Plötzlich gelingen ihm Bilder, mit denen er nicht nur seine eigenen Erlebnisse verarbeitet, sondern auch die einer ganzen Genera­tion. Doch Kurts Glück wird durch das schwierige Verhältnis zu sei­nem undurch­sich­ti­gen Schwieger­vater Professor Seeband (Sebas­tian Koch) über­schattet. Denn dieser trägt eine Schuld an den schwerwiegenden Ereignissen in Kurts Leben…

Deutschland 2018.
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck.
Mit Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer u.a.
189 Min. Ab 12 J.