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Eine ebenso fröhliche wie nachdenkliche Komödie um die letzten Tage der DDR und über Theatermacher, die Politiker spielen und – wie einst in Lubitschs „Sein oder Nichtsein“ – Theater und Wirklichkeit vermischen und dabei verschmitzt die Führer des DDR-Regimes aufs Korn nehmen. Inszeniert mit viel Witz und Originalität und manch überraschender Wendung und einem umwerfenden Jörg Schüttauf als doppelter Erich Honecker.

Berlin, Oktober 1989, noch ahnt keiner was von den bevorstehen­den Umwälzungen. Anne lebt mit ihrem Vater, dem Schauspieler Otto Wolf, ein bekannter DDR-Staats­schauspieler und begnadeter Honecker-Imitator, in Ost-Berlin. Auch Anne hat grosse Pläne, kann sich das aber nicht mehr in der politi­schen Enge der DDR vorstellen. Ihr Plan steht fest. Mit einem gefälsch­ten Westpass will sie auch „rüber­machen“. Als sie nach Leipzig zur Montags-Demonstration fährt und um sich einen gefälschten Pass zu besorgen, geht in Berlin die Runde vom Schießbefehl. Aus Angst um seine Tochter, entschließt schließt sich Otto, kurzerhand in seiner Theatermaske als Erich Honecker verkleidet ins Zentralkomitee zu gehen, um den Befehl zum Rück­zug der Panzer in Leipzig zu geben. Doch er landet in Wandlitz bei Margot Honecker. Ein waghal­siges und sehr turbulentes Spiel auf Leben und Tod beginnt – in dem sich Otto als falscher Erich und die echte Margot näher kommen. Wür­de er nicht plötzlich dem echten Otto (Honecker) gegenüberstehen. Wer ist jetzt wer? Und wie kommt Otto aus der Nummer raus? Da hilft nur, das Schauspieler-Stück frech weiter zu spielen…

Deutschland 2017.
Regie: Franziska Meletzky
Mit: Jörg Schüttauf, Josefine Preuß, Jacob Matschenz, Devid Striesow, Marc Benjamin, André Jung, Hedi Kriegeskotte, Alexander Schubert u.a.
98 Min. Ab 12 J.