Tickets: Tel. reservieren: 0541-600650
Online: auf die Uhrzeit klicken

Die Geschichte von Cyrano de Bergerac, der Liebesverse für einen anderen, vermeintlich hübscheren Burschen schmiedet, kennt jeder, sie wurde in historischem, aber auch modernem Kontext mannigfaltig verfilmt. „Vorhang auf für Cyrano“ nun wirft einen locker-beschwingten Blick darauf, wie dieses Werk zum Leben erweckt wurde. So ist dieser Cyrano eine prächtig ausgestattete Kino-Theater-Komödie im Stile von „Sheakespeare in Love“ geworden!

„Ein unglaublich schneller, sehr verspielter, höchst vergnüglicher Film, der nicht nur eines der größten Stücke aller Zeiten, sondern auch das Theater selbst feiert.“ (Programmkino.de)

„Ein herrliches, humorvolles Filmereignis.“ (LE FIGARO)

„Eine romantische Hommage an die Schauspieler, die Liebe und die Lebensfreude“ (PARIS MATCH)

Im Jahre 1897 ist der junge Pariser Bühnenautor Edmond Rostand ein wahres Genie. Doch an der Kasse sind alle seine bisher von ihm verfassten Stücke ein Reinfall. Das nagt nicht nur an Edmonds Inspirationskraft, sondern auch an der Familienkasse der Rostands. Als ihm eine berühmte Freundin Constant Coquelin, einen der größten Komödianten seiner Zeit, vorstellt, scheint sich das Blatt zu zu wenden. Denn Coquelin besteht darauf, in Edmonds nächstem Stück eine Rolle zu übernehmen. Doch es gibt ein Problem: Die Premiere für Edmonds neuestes Werk findet zwar schon in drei Wochen statt – doch bisher hat er noch keine einzige Zeile geschrieben. Lediglich der Titel ist schon bekannt: „Cyrano de Bergerac“.

Natürlich ist es pure Fiktion, der sich Regisseur Alexis Michalik hier hingibt, aber wie schon beim Barden aus Stratford-upon-Avon, dem in „Shakespeare in Love“ ein ähnliches Denkmal gesetzt wurde, ist es auch hier der Wortwitz und die auf hohem Niveau funktionierende Situationskomik, die dafür sorgt, dass fast zwei Stunden Laufzeit wie im Flug vergehen. Das Stück ist eine Tragödie mit komischen Elementen, der Film ganz und gar Komödie, aber auf die große Dramatik wollte Michalik dennoch nicht verzichten. Er zeigt Schlüsselmomente des Stückes, für das Ende mit Cyranos tragischen Abgang verlässt er jedoch die Bühne. Diese Szene wurde im Kreuzgang eines Klosters gedreht und erlangt so eine Wirklichkeit, die sinnbildlich auch dafürsteht, wie lebendig Theater für das Publikum werden kann, wenn es wie „Cyrano de Bergerac“ nur mitreißend genug ist.

EDMOND.
F 2018.
Regie: Alexis Michalik.
Mit Thomas Soliveres, Mathilde Seigner Olivier Gourmet, Tom Leeb, Lucie Boujenah u.a.
112 Min.