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Ein hochintensives Porträt des legendären Impressionisten – inszeniert vom New Yorker Künstler Julian Schnabel. Er erzählt von der entscheidenden Schaffensphase van Goghs in Arles, wo er seinen Durchbruch erlebte, aber auch schlimmste Depressionen durchlitt.

Mit WILLEM DAFOE als Vincent van Gogh – ausgezeichnet als Bester Schauspieler Filmfestspiele Venedig.

„Es gab viele Filme über Vincent Van Gogh, jedoch war keiner so überzeugend und beeindruckend wie dieser.“ (Rolling Stones)

„Regisseur Julian Schnabel, selbst Maler, wollte einen Film machen über nicht weniger als „wie es ist, ein Künstler zu sein“. In diesem Fall der zu Lebzeiten verkannte, von inneren Dämonen getriebene Vincent van Gogh. Schnabel interessiert sich für die letzten Monate van Goghs, als er im Licht der Provence 75 Bilder in 80 Tagen malte. Es geht ums Fühlen, Sehen und Leiden. Es ist große Kunst geworden.“ (Brigitte)

In Paris hat sich der aufstrebende Maler Vincent van Gogh einen Namen als Avantgardist gemacht, und er hat sich mit Gauguin und anderen Malern angefreundet. 1888 entschließt er sich dennoch, von Paris in den Süden Frankreichs zu ziehen, in das kleine Dorf Arles. 35 Jahre ist er zu diesem Zeitpunkt alt, hat hunderte Gemälde gemalt, doch noch keins verkauft. Nur das Geld, das sein Bruder Theo als Kunsthändler verdient, hält Vincent über Wasser. Es ermöglicht ihm, sich in einem winzigen Zimmer in einer Pension einzumieten und ziellos durch die atemberaubende Natur zu streifen, zu beobachten, wie sich das Licht in den Weizenfeldern und den sattgrünen Bäumen bricht, wie die Farben leuchten und zu malen. Die südfranzösische Kulisse beflügelt seine Kreativität, van Gogh findet endlich zu sich selbst als Maler. Ein Bild nach dem anderen entsteht, doch es scheint, dass van Gogh es im Kopf kaum aushält, die Welt endlich klar zu sehen…

„Vielleicht ist ein Künstler der Richtige, einen Film über einen Künstler zu drehen. Dem Maler und Filmemacher Julian Schnabel geht es weniger darum, einen klassischen biographischen Film zu drehen, als einen filmischen Weg zu finden, den besonderen Blick zu verstehen, den van Gogh auf die Welt hatte. Weite Passagen des Films bestehen aus impressionistischen Aufnahmen, gefilmt vom brillanten Kameramann Benoît Delhomme, der ebenfalls ein Maler ist und zusammen mit Schnabel Bilder gefunden hat, die es schaffen, anzudeuten, was van Gogh gesehen haben mag: Gleißendes, mal weiches, mal hartes Licht, satte Farben, geprägt von dem Gelb der Felder, dem Grün der Blätter, dem Blau des Himmels, das van Goghs Gemälde prägt. Als Schule des Sehens mag man Schnabels Film begreifen, aber auch als Andeutung der Kosten, den die besondere Gabe mancher Künstler fordert. – Ein außerordentlicher Film über einen außerordentlichen Maler.“ (Programmkino.de)

„Ein impressionistisches Meisterwerk“ (Indiewire).

AT ETERNITY’S GATE.
USA 2018.
Regie: Julian Schnabel.
Mit Willem Dafoe, Rupert Friend, Oscar Isaacs, Mads Mikkelsen, Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner, Vincent Perez u.a.
111 Min. Ab 6 J.