Ab 17.9.

Geschichten über die Vielfalt des Lebens: Mit seinem neuen Film fügt der vielfach ausgezeichnete schwedische Regisseur Roy Andersson (2014 für „Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“ in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet) seinem Werk ein neues Meisterwerk hinzu, ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht und seiner Einfachheit.

“Die Filme des Schwedens sind unverwechselbare Perlen im ansonsten allzu oft von Konventionen geprägten Kinobetrieb.” (Programmkino.de)

„Über die Unendlichkeit“ erzählt eine Vielzahl kleiner Geschichten: Ein Priester, der seinen Glauben verloren hat, wird von seinem Arzt und dessen Sprechstundenhilfe unsanft vor die Tür gesetzt, weil der Arzt noch den Bus erwischen will. In einem Bus sitzt ein weinender Mann, während die Fahrgäste um ihn herum darüber diskutieren, ob man in der Öffentlichkeit einfach so seinen Gefühlen freien Lauf lassen darf. Ein Vater ist mit seiner Tochter auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier und bindet ihr die Schuhe. Über den Ruinen des vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Köln fliegen ein Mann und eine Frau engelsgleich durch die Luft. Und viele weitere…

Om det oändliga.
Schweden / Norwegen / Deutschland 2019.
Regie & Buch: Roy Andersson.
Mit: Martin Serner, Jessica Lothander, Tatjana Delauney, Anders Hellström u.a.
77 Min. Ab 12 J.