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„Ein atemberaubend tanzender Film – und Franz Rogowski ist sein einzigartiger Tänzer. In jeder Regung, jedem Ton, jedem Blick.“ (ARD nach der Weltpremiere auf der Berlinale)

CHRISTIAN PETZOLD („Barbara“) erzählt frei nach dem Jahrhundert-Roman von ANNA SEGHERS in einer fast schwebenden Begegnung des historischen Stoffs mit der Gegenwart des heutigen Marseille die Geschichte einer Liebe zwischen Flucht und der Sehnsucht nach einem Ort, der ein Zuhause ist.

Neben Franz Rogowski (European Shooting Star 2018) und Paula Beer (Venedig-Nachwuchsschauspielerpreis für „Frantz“, „Bad Banks“, nominiert zum Europäischen Filmpreis) spielen u.a. Matthias Brandt und Barbara Auer in einem brillanten Ensemble.

„Ein herausragender Film, überraschend und herzzerreißend.“ (Variety)

Georg, ein deutscher Flüchtling, reist gerade noch rechtzeitig von Paris nach Marseille, be­vor die deutschen Truppen ihn in der fran­zösischen Hauptstadt verhaften können. Doch auch Marseille ist nur eine Übergangs­station, bleiben darf nur, wer beweisen kann, dass er auch wieder zu gehen plant. Das kann Georg leicht bewerkstelligen, führt er doch im Gepäck die Papiere des Schriftstel­lers Weidel mit sich, der Selbstmord began­gen hat – darunter auch die Zusicherung, von der mexikanischen Botschaft ein Visum ausgestellt zu bekommen. Georg nimmt die Identität Weidels an und lässt sich in der Ha­fenstadt gemeinsam mit all den anderen Flücht­lingen treiben, in der Hoffnung, ein Tic­ket für eine Schiffspassage ergattern zu können. Dann trifft er Marie Weidel (Paula Beer) und verliebt sich in die geheimnisvolle Frau, die nach ihrem verschwundenen Ehe­mann sucht…

„Bei der Verfilmung des Romans von Anna Seghers aus dem Jahr 1942 übernimmt Pet­zold zwar Plot und Setting der Vorlage, sie­delt die Geschichte aber in der Gegenwart an, als würden die Nazis im Hier und Jetzt Frankreich besetzen. Das hat einen irren Ef­fekt und verleiht dem Film eine ungewöhn­li­che politische Dimension in einer Zeit, in der Rechtsradikalismus in Europa wieder hoffä­hig wird. …All das verleiht dem bestechend aussehenden Melodram eine zusätzliche Dringlichkeit, eine elektrisierende Ladung, die die Handlung nach vorne katapultiert.“ (Blickpunkt:Film)

„‘Transit‘ ist eine ungewöhnliche, aber doch konsequente Weiterentwicklung im Werk ei­nes der seit Jahren spannendsten deut­schen Regisseure.“ (Programmkino.de)

Deutschland 2017.
Regie: Christian Petzold.
Mit: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman, Maryam Zaree, Barbara Auer, Matthias Brandt, Sebastian Hülk, Emilie de Preissac u.a.
101 Min. Ab 12 J.