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Ein frischer Wind namens Impro-Film weht durch das deutsche Kino und war nun mit Jakob Lass‘ neuem Film „Tiger Girl“ sogar als Eröffnungsfilm des Ber­li­nale-Panorama-Special eingeladen. Wilde 90 Minuten lang schickt Lass („Love Steaks“) zwei junge Frauen durch Berlin, voller Tatendrang und Aggression

„Tiger Girl ist eine Zumutung – und ein Glücksfall fürs deutsche Kino… Auf der Berlinale wurde ‚Tiger Girl‘ von vielen Kritikern gefeiert. Auf jeden Fall war das improvisierte Werk der meistdiskutierte Film des Festivals.“ (DER SPIEGEL)

TIGER (Ella Rumpf) schafft sich ih­ren Platz. Regel#2: Wenn dir je­mand eine Grube gräbt, schubs ihn hinein. VANILLA (Maria Dra­gus) dagegen sucht einen Platz. In einer Uniform – Hauptsache, ein Auftrag. Doch sie fliegt durch die Polizeiprüfung und landet bei ei­nem privaten Sicherheitsdienst. TIGER und VANILLA lernen sich kennen. TIGER ist fasziniert von dem Mädchen, das so krampfhaft versucht, dazuzugehören. Sie bringt ihr das Beißen bei – und VANILLA leckt Blut. TIGER muss eine neue Regel lernen: Wer Wind sät, wird Sturm ernten…

Neben Axel Ranisch ist Jakob Lass („Love Steaks“) der etablier­teste einer Riege junger deutscher Regisseure, die seit einigen Jah­ren für Furore sorgen. Impro-Film heißt das Zauberwort, also Drehen ohne ein festes Drehbuch, am bes­ten in chronologischer Reihen­folge, oft mit Laiendarstellern, die Variationen ihrer Selbst verkör­pern. Was für die trägen Struktu­ren der deutschen Filmförderung ein Graus ist, bringt frischen Wind ins Kino. Dessen besondere Qua­litäten werden auch in „Tiger Girl“ schnell deutlich: Gerade die Neu­entdeckung Ella Rumpf spielt mit kaum zu glaubender Wucht, hat ein Funkeln in den Augen, das un­gezügelt, wild und aufregend lo­dert. Immer wieder entstehen da­durch packende Szenen, Moment­aufnahmen des Lebens, roh und authentisch. Das ist mitreißend, manchmal verstörend, immer außergewöhnlich!

„Mit diesem Film wird das deutsche Kino wieder cool“
welt.de, 13.02.2017

„Um solche Energien einzufangen, wurde der Kinematograf einst erfunden… angeberisch, provokant, überraschend (…) auf jeden Fall aber brutal auf den Punkt. Die Energien, die er entfesselt, werden weit über die Berlinale hinausreichen und definitive Reaktionen einfordern.“ Ella Rumpf (…), die jetzt durch ihre Rolle als Tiger sicher ein großer Star werden wird…“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 11.02.17

„Das ist in dieser drastischen Form, zumindest für den deutschen Film, absolut neu. Spannend. Und oft kaum auszuhalten.“
taz, 11.02.2017

„Das deutsche Drama TIGER GIRL (…) ist wie ein Rausch“
BERLINER MORGENPOST, 12.02.17

„..ein ganz starker Film: wild, dynamisch, emotional! Das ist (hoffentlich) die Zukunft des deutschen Kinos!“
Filmstarts.de, 11.02.17

„TIGER GIRL: emotional, improvisiert, gnadenlos“
ARTE KULTUR, 09.02.17

„TIGER GIRL besitzt von der Titelsequenz an eine Wucht, wie man sie sich im deutschen Kino öfter wünscht.“
DER TAGESSPIEGEL, 11.02.17

Deutschland 2017.
Regie: Jakob Lass.
Mit Ella Rumpf, Maria Dragus, Enno Trebs u.a.
91 Min. Ab 16 J.