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In atemberaubenden Bildern der Wildnis South Dakotas erzählt THE RIDER von zerbrochenen Träumen und verlorenen Identitäten „indianischer Cowboys“. Authentisch und einfühlsam erzählt der Film von zärtlicher Poesie, archaischen Mythen und der rauen Lebenswirklichkeit im amerikanischen Heartland. (engl.O.m.dt.U.)

Auf dem Filmfestival in Cannes mit dem Europäischen Filmkunstpreis Art Cinema Award und dem Werner-Herzog-Filmpreis ausgezeichnet.

Nach einem schweren Rodeo-Un­fall muss sich der junge Cowboy Brady Blackburn mit der Tatsache abfinden, dass er nie wieder reiten kann, und stürzt in eine existen­tiel­le Identitätskrise: Immerhin defi­niert ihn nicht nur seine Umwelt, sondern vor allem auch er selbst als Sioux-Nachkomme sich vor­nehmlich über seine Arbeit mit Pfer­den. Schwer wiegen der ab­schätzige Blick seines Vaters, der Abschied von seinen enttäuschten Fans und das Fehlen des einzig­ar­tigen Gefühls der Freiheit, das ihn auf dem Rücken eines Pferdes durchströmt.

„Anrührendes, überaus menschlich inszeniertes Drama über den Neu­anfang eines jungen Mannes, der auch um seine Identität kämpfen muss. Der Clou: fast alle Haupt­dar­steller, Lakota-Sioux aus der Pine Ridge Reservation in South Dakota, spielen sich selbst. In eini­gen Szenen ungemein berührend und feinfühlig inszeniert, vermittelt der Film in atemberaubenden Bil­dern auch ein Gefühl für den Ort, für die Landschaft und die Kultur dieser sogenannten ‘Indian Cow­boys’.“ (Programmkino.de)

USA 2018.
Regie: Chloé Zhao.
Mit Brady Jandreau, Tim Jandreau, Li­ly Jandreau, Lane Scott.
104 Min., ab 12 J., englisches Original mit deutschen Untertiteln