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Nach der exklusiven Deutschlandpremiere auf dem Katholikentag in Münster jetzt im Kino: das große Kinoporträt von Papst Franziskus.

Kein Geringerer als der deutsche Regisseur Wim Wenders, der schon für 3 Dokumentarfilme Oscar-Nominierungen erhielt, porträtiert hier mit erstaunlichen Kinobildern den charismatischen “Papst der Dritten Welt”, Papst Franziskus, der sich bewusst nach Franz von Assisi benannt hat und dessen Regeln von Bescheidenheit und Anteilnahme tatsächlich vorlebt. Präsentiert werden dessen politisch durchaus radikale Ansichten in Sachen Ökologie, sozialer Gerechtigkeit oder Konsumgesellschaft. Immer wieder kommt Wenders dem Papst hautnah, durfte gar im Papamobil mitfahren, und gewährt ihm die Kraft seiner Worte: mehrfach erhielt er Interview-Audienz im Vatikan. So entstand in Zeiten von zunehmendem Zynismus in der globalisierten Welt ein wichtiges wie ansteckendes Porträt eines ebenso bescheidenen wie charismatischen Sinnstifters.

Vorpremiere mit dem Generalvikar

Am Donnerstag 7.6. stellten wir den Film in Zusammenarbeit mit dem FORUM AM DOM in einer Vorpremiere vor. Im Anschluss gab es ein Filmgespräch mit GENERALVIKAR THEO PAUL und der Journalistin und Theologin Susanne Haverkamp, die über den Film, über Papst Franziskus und über aktuelle Diskussionen in der Kirche sprachen. – Wir sagen allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement!

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Der neue Dokumentarfilm von Wim Wenders PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES ist eine persönliche Reise mit Papst Franziskus und nicht so sehr ein Film über ihn. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche.

Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen.

Deutschland/Frankreich/Italien 2018.
Regie: Wim Wenders.
Buch: Wim Wenders & David Rosier.
96 Min. Ab 0 J.

FRANZISKUS: DIE NAMENSGEBUNG

“Es war mir sehr wichtig, dem Zuschauer zu erzählen, warum diese Namenswahl so wichtig war. In der Geschichte der Kirche hatte noch kein Papst den Namen Franziskus angenommen. Damit war ein enormes Vermächtnis verbunden! Franz von Assisi steht für eine grundlegende Erneuerung der Kirche, für eine radikale Zuneigung zu den Armen und Ausgestoßenen und für ein völlig anderes Verhältnis zur Natur. Und genau das sind die Eckpfeiler des Pontifikats von Papst Franziskus.”

Wim Wenders