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Wenn Kunst lebendig wird: Ein neues Filmporträt des berühmten Land-Art-Künstlers ANDY GOLDSWORTHY, selbst geradezu künstlerisch inszeniert vom preisge­krönten Dokumentarfilmer Thomas Riedelsheimer („Rivers and Tides“).

„Riedelsheimer gelingt es, das Universum des faszinierenden LandArt-Poeten in eine meditative Bildsprache umzusetzen. Begleitet von den Tönen des Ausnahmemusikers Fred Frith zeigt sein feinfühliges Portrait, welche Spuren die Zeit bei dem weltoffenen Künstler hinterlassen haben. Ein sinnliches Kinoerlebnis, das wunderbar entschleunigt und zur mehr innerer Ruhe und Gelassenheit beiträgt. Ein Meisterwerk“ (Programmkino.de)

Nach seinem Kinoerfolg „Rivers and Tides – Andy Goldsworthy working with time“ hat Thomas Riedelsheimer den in Schottland lebenden und arbeitenden Aus­nah­mekünstler erneut über meh­rere Jahre filmisch begleitet. Golds­worthy ist bekannter gewor­den, vielleicht nachdenklicher und vielleicht auch älter. “Leaning into the Wind” folgt ihm bei der Durch­dringung seiner vielschichtigen Wel­ten und untersucht die Spu­ren, die die Zeit bei Künstler und Werk hinterlassen haben. Golds­worthy selbst wird mittlerweile Teil seiner Kunstwerke, die zugleich zerbrechlicher, persönlicher, ernster und rauer geworden sind und zum Teil den Einsatz von schwe­ren Maschinen und großen Teams erfordern. Und natürlich ist Goldsworthy wieder der entwaff­nend offene und verschmitzte Er­zähler, der faszinierend von der Natur, der Liebe zu einem Bach, den leicht vermoos­­­ten Bäumen an dessen Ufer und vom stetig fließenden Was­ser zu sprechen vermag, wäh­rend Riedelsheimer das Uni­versum seines Protago­nisten in hinreißende Bilder und Töne fasst.

Deutschland 2017.
Regie: Tho­mas Riedelsheimer.
97 Min. Ab 0 J.