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Sondervorstellung am Dienstag 26.3. um 17.30 Uhr

Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen und das MOCAK Museum für Gegenwartskunst in Krakau und Produzent/Kurator JÜRGEN KAUMKÖTTER von der Uni Osnabrück präsentieren:

Michel Kichka ist einer der erfolgreichsten Karikaturisten der Welt, doch auf seinem Leben liegt der dunkle Schatten der Shoa. Der Film zeigt wie dieses Trauma das Leben aller Familienmitglieder bestimmt, aber auch wie die Kichkas mit Humor und Liebe immer wieder ins Leben zurückfinden, eine Dokumentation voller Leichtigkeit, Zuneigung und Hoffnung.

Ausgehend von der Graphic Novel „Die zweite Generation – Was ich meinem Vater nie gesagt habe“ des israelischen Karikaturisten Michel Kichka zeichnet das deutsch-polnische Filmteam die Beziehung zwischen Sohn Michel und seinem Vater Henri nach, einem heute 92jährigen Überlebenden und Zeitzeugen der Shoa. Schmerz, Scham, Stolz, Sprachlosigkeit bestimmen den nur nach außen unbeschwerten Alltag der sechsköpfigen Familie in Belgien nach dem Krieg. Michel „nabelt“ sich schließlich mit 20 Jahren ab und wandert nach Israel aus, wo er zum international tätigen, renommierten Cartoonisten mit eigenem Uni-Lehrstuhl wird. Die Sprache der Bilder ist es dann auch, mit der Vater und Sohn eine Möglichkeit zur Kommunikation finden. Der Film Kichka. Life is a Cartoon zeigt einfühlsam, ernsthaft und zugleich voller Humor den langen Weg dorthin. Die Aufführung in der Cobra ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Neunte Kunst – Cartooning for Peace“ im Zentrum für verfolgte Künste, in der rund 200 Karikaturen, Comics und Illustrationen von über 60 Künstlern aus aller Welt zu sehen sind – auch von Michel Kichka.

Deutschland/Polen 2018.
Regie: Delfina Jalowik.
75 Min.