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Kino aus Katzenperspektive.

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen der türkischen Metropole. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Der Film folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein. Weil jede einen ausgesprochen eigenwilligen Charakter besitzt, entsteht ein amüsantes Figurenkarussell mir reichlich Potenzial für kleine Geschichten.

Die in Istanbul aufgewachsene und mittlerweile in den USA lebende Regisseurin Ceyda Torun versteht ihre Dokumentation als „Liebesbrief an die Katzen und die Stadt“. Konsequent bewegt sich die Kamera häufig auf Augenhöhe der streunenden Stars. Die Katzenperspektive ermöglicht ganz neue Ansichten auf die Stadt und ihre Bewohner. Der Zuschauer ist mittendrin, statt nur dabei. Vor allem aber bieten sich Chancen zu eindrucksvollen Großaufnahmen der geschmeidigen Schönheiten auf vier Pfoten.

„Unbedingt sehenswert.“ (WDR)

„Ja, das hier ist ein Katzenfilm, aber weder die Verfilmung eines sentimentalen Katzenkalenders, noch die Langfassung eines pfotigen Youtube-Videos. Die Regisseurin Ceyda Torun porträtiert in dieser großartigen Dokumentation sieben Istanbuler Straßenkatzen und nimmt die unterschiedlichen Tierpersönlichkeiten so ernst, dass man meint, es mit Diven, Lebenskünstlern oder Psychopathen zu tun zu haben. Nebenbei entsteht das berührende Bild einer Metropole, deren Bewohner versuchen, sich Lebensfreude, Mitgefühl und eine Form von menschlicher Urbanität zu erhalten.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Schöner und niemals kitschiger Film über die Katzen von Istanbul… Beglückend.“ (Radio Eins Berlin)

USA/Türkei 2016.
Regie: Ceyda Torun.
79 Min. Ab 0 J.