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„Happy End“ – ein Filmtitel, der absolut satirisch zu verstehen ist, zumal wenn der Filmemacher MICHAEL HANEKE heißt, der hier nach “Liebe” und “Das weiße Band” seinen neuesten Film vorstellt. Seine Momentaufnahme einer bürgerlichen Familie ist eine bitterböse Satire über den moralischen Verfall der satten westeuropäischen Gesellschaft von heute. Mit ISABELLE HUPPERT und Altstar JEAN-LOUIS TRINTIGNANT in den Hauptrollen.

Der Laurent-Clan führt in der fran­zösischen Hafenstadt Calais ein florierendes Bauunternehmen. Patriarch der Familie ist der greise George (Jean-Louis Trintignant), der schon lange seine Lebenslust verloren hat. Seine Kinder Anne (Isabelle Huppert) und Thomas (Mathieu Kassovitz) leiten das Unternehmen, das sich gerade in einen Regressfall verstrickt sieht. Annes Sohn Pierre (Franz Rogow­ski) soll das Unternehmen eines Tages leiten, zeigt jedoch keinerlei Talent oder auch nur Interesse an Arbeit. Thomas wiederum hat gerade seine 13jährige Tochter Eve aufgenommen, die bislang bei seiner ersten Frau lebte. Doch diese hat Selbstmord begangen, ein Schicksal, das etliche der Familienmitglieder geradezu anstreben. Bei einer Familienfeier kommt es zum Eklat…

Frankreich, Österreich, Deutschland 2017.
Regie: Michael Haneke.
Mit: Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz u.a.
108 Min. Ab 12 J.

Filmtipp für Schulen

Vision Kino, das Netzwerk für Film- und Medienbildung (u.a. Bundeszentrale für politische Bildung) widmet dem Film einen FILMTIPP und hat zudem SCHULMATERIAL für die Verwendung im Unterricht angefertigt. – Zum Filmtipp und zum Unterrichtsmaterial hier…