Im Filmtheater Hasetor:


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Ausgezeichnet mit 3 OSCARS: Bester Film, Bester Nebendarsteller, Bestes Drehbuch!

Herausragendes Kino um zwei unterschiedliche Männer, um eine nicht selbstverständliche Freundschaft und über den alltäglichen Rassismus, der das Leben in den USA der 60er Jahre bestimmte.

“Ein witziger und berührender Film, getragen von zwei herausragenden Schauspielern.” (Spiegel) – “Sehr sehenswert!” (WDR)

„Die stärksten Storys schreibt bekanntlich das Leben. So wie diese um einen latent rassistischen Einfaltspinsel, der in den 60er Jahren als Chauffeur für einen sehr gebildeten, schwarzen Musiker anheuert. Die Tour führt in den tiefsten Süden der USA – und die Abgründe der alltäglichen Diskriminierung. Aus dem ungleichen Duo werden alsbald ziemlich beste Freunde. In diese Freundschaft eingeschlossen wird auch der Zuschauer. Die beiden Helden haben durchaus ihre Ecken und Kanten, aber ihrem unheimlichen Charme kann man kaum widerstehen. Ebenso wenig der warmherzigen Botschaft: In zynischen Zeiten von Hass und Häme werden humanistische, bewegende Filme zu publikumsträchtigen Leuchttürmen auf der Leinwand. Politisches Kino, das ausgesprochen vergnüglich und bewegend ausfällt. Ein warmherziges, lakonisch komisches Antirassismus-Drama – ein Film mit Klassiker-Qualitäten. Vergnüglichstes Arthaus-Kino in Bestform!“ (Programmkino.de)

92 % Weiterempfehlung!

GREEN BOOK lief als Überraschungsfilm in unserer OV-Sneakpreview am 7.1. – und ist mit Abstand der bestbewerteste Filme aller Sneaks mit einer Durschnittsnote von 1,3.  Zwei Drittel (68 Prozent) aller Zuschauer bewerteten den Film mit “großartig” und noch mal 30 Prozent mit “gut”. Und über 92 Prozent der Sneak-Zuschauer wollen den Film “weiterempfehlen“!

Die USA im Jahr 1962: Der (schwarze) Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) ist ein begnadeter klassischer Pianist und geht auf eine Tournee, die ihn aus dem verhältnismäßig aufgeklärten und toleranten New York bis in die amerikanischen Südstaaten führt. Als Fahrer engagiert er den (weißen) Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen), der sich bislang mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten und etwa als Türsteher gearbeitet hat. Während der langen Fahrt, bei der sie sich am sogenannten Negro Motorist Green Book orientieren, in dem die wenigen Unterkünfte und Restaurants aufgelistet sind, in dem auch schwarze Gäste willkommen sind, lernen sie auf manchmal sehr handfeste Art ihre sehr unterschiedlichen Welten kennen – und respektieren. Zwischen den beiden gegensätzlichen Männer entwickelt sich im Laufe der Fahrt ganz langsam tatsächlich so etwas wie Freundschaft…

„Zwei unterschiedlichere Typen könnte man sich kaum vorstellen, und es ist eine große Freude, den beiden dabei zuzusehen, wie sie bei ihrem Trip durch ein bigottes Amerika der Rassentrennung und Xenophobie nach anfänglicher Abneigung gegenseitigen Respekt füreinander entwickeln. Dabei offenbaren sich Rassismus und Klassenunterschiede auf unterschiedlichste Weise, die Qualität von ‘Green Book’ besteht auch in seiner Differenziertheit: Die Dinge sind buchstäblich nicht einfach nur Schwarz und Weiß. ‚Green Book‘ entläßt einen in Bestlaune aus dem Kino.“ (Blickpunkt:Film)

GREEN BOOK.
USA 2018.
Regie: Peter Farrelly.
Mit Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini, Don Stark, P.J. Byrne u.a.
131 Min. Ab 6 J.