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Was bei dem Titel als Trump-Satire zu verstehen wäre, ist eine böse Abrechnung mit der menschlichen Gier nach Reichtum. Die Geschichte eines gigantischen Goldminen- und Börsenschwindels in den 80er/90er Jahren ist Abenteuerfilm, Tragikomödie, Thriller und Wirtschaftsdrama zugleich – inszeniert von Stephen Gaghan (Oscar für das Drehbuch zu „Traffic“) mit einem überragenden Matthew McConaughey („Dallas Buyers Club“) als Glücksritter der ganz besonders schrägen Art!

Nevada, 1988: Der Goldsucher Kenny Wells (Matthew McConau­ghey) steht mit seiner Firma kurz vor dem Ruin. Er hat das Unterneh­men herunter­ge­wirtschaftet und ist zudem auch noch alkoholab­hän­gig. Alles ändert sich, als er in ei­nem Vollrausch vom unerschlos­se­nen Dschungel auf Borneo träumt. Er ist sicher: dort muss er nach Gold suchen. Al­so verkauft er den Schmuck seiner Freundin (Bryce Dallas Howard), um Geld für die Reise zusammen­zukriegen. Auf Bor­neo angekom­men, stößt er ge­meinsam mit dem Geologen Mike (Édgar Ramirez) nach langer Su­che tatsächlich auf Gold. Doch nach dem Fund be­ginnt der Kampf darum, das Gefundene auch zu be­halten: und dieser Kampf wird mit den Bossen der füh­­renden Wall-Street-Firmen geführt.

„Gold“ beruht lose auf den wahren Ereignissen um den größten Gold­minen- und Börsenschwindel der jüngeren Geschichte. Aufgeflogen ist der Betrug 1997 als heraus­kam, dass Gesteinsproben zur Vor­rats­berechnung systematisch gefälscht waren. Mit einem gigan­tisch auf­spie­lenden Matthew McConaughey in der Hauptrolle und mit betören­den optischen Schauwerten insze­nierte der vor allem als Dreh­buch­autor bekannte Stephen Gaghan die Geschichte als Porträt eines besessenen Man­nes und einer besessenen Gesell­schaft.

USA 2017.
Regie: Stephen Gaghan.
Mit Matthew McConaughey, Edgar Ramirez, Bryce Dallas Howard u.a.
120 Min., ab 12 J.