Leider kann die geplante Sondervorstellung am Samstag 27.3. um 22.30 Uhr im Filmtheater Hasetor nicht stattfinden.

Schweren Herzens müssen wir auch den neuen Termin von „Glanz, Gesocks und Gloria – Pottoriginale 2“ am 27.03. um 22.30 Uhr im Filmtheater Hasetor absagen, da das Datum leider zu unsicher ist.

Aus diesem Grund haben wir zusammen mit dem Regisseur entschieden, vorerst abzuwarten bis sich die Situation stabilisiert hat um dann einen neuen Termin zu vereinbaren, der auch SICHER stattfinden kann. Wir bitten Sie daher, die Karten erst einmal zurückzugeben, wir werden uns umgehend wieder melden sobald es einen neuen Termin gibt!

Wir möchten uns für diese unbefriedigenden Umstände herzlich entschuldigen.

Für die Erstattung der Karten gehen Sie bitte vor wie folgt:

Bitte schicken Sie uns eine Mail an: h.j.hehmann@cinema-arthouse.de mit Ihrer vollständigen Adresse und Ihrer IBAN. Wir werden dann nach Eingang aller Daten den gezahlten Betrag erstatten.

Gerrit Starczewskis Spielfilmdebüt “Pottoriginale” war ein augenzwinkerndes Roadmovie – und die Süddeutsche Zeitung schrieb: “Dieser Film hat jede Menge anarchischen Charme!”

Nun kommt mit “Glanz, Gesocks & Gloria” ein neuer Streifen aus dem Wilden Westen.

Fliesentisch, Vokuhila, Trabrennbahn, lauwarmes Dosenbier – hier stehen die 1980er Jahre im Zentrum. Wie immer agieren die Akteure ohne Drehbuch und Budget, aber mit jeder Menge Herzblut. Dieser Film trotzt hemdsärmelig dem Mainstream-Kino. Das Ruhrgebiet bekommt eine glühende Liebeserklärung an den Hals geworfen; natürlich mit den dazugehörigen Typen. Die beiden Hauptfiguren VfL Jesus und Tankwart a.D. sind Kumpels mit viel Kirmes im Kopf – und landen irgendwann sogar im Knast. Zwischendrin gibt es eine Fußballfan-Rivalität zwischen Mods und Rockern, einen Affektmord im Prostituierten-Milieu und DJ Hell, der sich als drittklassiger Schlagerstar Helmut durch Supermarkt-Auftritte hangelt. Dieses kuriose Panoptikum addiert Popkultur mit Subkultur und Fußballkultur.

Zusätzlich wird diese Summe mit einer Crew an Leuten vervielfacht, die man nicht casten kann, sondern nur auf der Straße findet: Schlachtenbummler wie Glockenhorst oder ein Tausendsassa wie B.A. – dazu eine pralle Parade an Starletts und Muscheltauchern. Der Charme des Nichtperfektseins hat sich mittlerweile bis zu Lars Eidinger rumgesprochen: „DJ Hell als Schlagerstar? Das glaube ich erst wenn ich es sehe!“ Bitteschön: jetzt kommt die Ruhrpottluft direkt zur Lunge rein.

Deutschland 2019.
Regie: Gerrit Starczewski.
Schnitt: Pierre Chevallier.
Kamera: Otmar Sensen.
Mit: Tankwart a.D., VfL Jesus, DJ Hell, Sofia Portanet, Claudia Volkmer, Klaus Fiehe. Martin Claus, Glockenhorst, B.A. u.a.
115 Min.