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Ab 4.5.

Aktuell der meistdiskutierte Film in Amerika: Fesselnder Thriller trifft auf bissige Gesellschaftskritik – oder: Wie man mit Mitteln des Psychoschockers Rassismus zeigen kann.

„Ein brillant-verstörender Schocker über einen jungen Schwarzen, der von seiner weißen Freundin ihren Eltern vorgestellt wird… Auf fast schon gespenstische Weise trifft ‚Get Out‘ einen Nerv.“ (Blickpunkt:Film)

„Die ebenso bissige wie spannende Horror-Satire ‚Get Out‘ ist schon jetzt der Überraschungshit des Jahres! Was der vor allem als TV-Komiker bekannte Jordan Peele (‚Keanu‘) hier als Autor und Regisseur abliefert, ist tatsächlich nicht weniger als einer der intelligentesten Horrorfilme aller Zeiten – und verdammt lustig ist er noch dazu. Fazit: Extrem clever, sehr lustig und ganz schön verstörend.“ (Filmstarts.de)

 

Der afroamerikanische Fotograf Chris (Daniel Kaluuya) und seine weiße Freundin Rose (Allison Williams) sind seit mittlerweile fünf Monaten ein Paar. Als Rose ihm ihre Eltern vorstellen möchte, stimmt Chris wohl oder übel zu, auch wenn ihn die Sorge umtreibt, wie Roses Eltern auf den schwarzen Freund ihrer Tochter reagieren werden. Doch zunächst erweisen sich Chris’ Bedenken scheinbar als völlig unnötig: Dean (Bradley Whitford) und Missy (Catherine Keener) bereiten den beiden einen herzlichen Empfang und scheinen sich an der Hautfarbe des Partners ihrer Tochter überhaupt nicht zu stören. Doch dann entdeckt Chris, dass die schwarzen Hausangestellten der Familie nicht nur die einzigen Schwarzen in der ganzen Umgebung sind, sondern auch seltsam abwesend und untertänig wirken. Irgendetwas scheint hier nicht mit rechten Dingen zuzugehen…

„So recht wollen sie auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, das auf preiswert realisierte Schocker abonnierte Produktionshaus Blumhouse und der Comedian Jordan Peele, der zusammen mit seinem Partner Keegan-Michael Key in der Serie „Key & Peele“ auf dem Sender Comedy Central zu Ruhm kam. Aber Peele, der einen schwarzen Vater und eine weiße Mutter hat, versteht, dass er die Prämisse vom jungen Afroamerikaner, der von seiner weißen Freundin zu ihren Eltern mitgenommen wird, im Hier und Jetzt effektiv nur als Horrorfilm erzählen kann. Denn natürlich geht es um Rassismus und die schwierige und angespannte Situation zwischen den Hautfarben, um Missverständnisse und Vorurteile. Aber die Arbeit im Genrekino ermöglicht einen gleichzeitig überspitzten wie spielerischen Umgang. Und Peele erweist sich nicht nur seinem Thema gewachsen, er beherrscht auch das Kino der Gänsehaut aus dem Effeff.“ (Blickpunkt:Film)

USA 2017.
Regie: Jordan Peele.
Mit Daniel Kaluuya, Allison Williams, Catherine Keener.
104 Min., ab 16 J.