Ab 31.5.

Brillant fotografierter Western über den Hass zwischen Indianern und Weißen. Ein wuchtiges Drama mit einem eindrücklich spielenden Christian Bale in der Hauptrolle und atemberaubend schönen Landschaftsaufnahmen. Großartig inszeniert erzählt er von einem (noch heute) gespaltenen Land und seinem scheinbar ewigen Kreislauf der Gewalt.

New Mexico, 1892: Nach vielen Feldzügen gegen die Indianer er­hält der Offizier Joseph Blocker (Christian Bale) den Auftrag, den kranken Cheyenne-Häuptling Yel­low Hawk (Wes Studi), der die ver­gangenen sieben Jahre im Ge­fäng­nis verbrachte, in dessen Stam­mesland nach Montana zu be­gleiten. Der letzte Wunsch des als unerbittlichen bekannten In­dia­ners ist es, zu Hause zu sterben. Blocker und Yellow Hawk haben eine gemeinsame Vergangenheit, weswegen Blocker den Auftrag nur äußerst widerwillig annimmt. Ge­meinsam mit einigen Soldaten und der Familie des Häuptlings bricht die Truppe auf. Unterwegs stoßen sie auf die junge Witwe Rosalie Quaid (Rosamund Pike), deren ge­samte Familie von Komantschen umgebracht wurde. Die trauma­ti­sierte Frau schließt sich ihnen an und die Gruppe setzt ihren gefähr­lichen Weg quer durch das unweg­same Land und eine extrem feind­selige Umgebung fort. Schon bald wird klar, dass die extreme Gruppe aus Weißen-Hassern und Indianer-Kämpfern nur als Gemeinschaft im Kampf ums Überleben eine Chan­ce haben…

USA 2018.
Regie: Scott Cooper.
Mit Christian Bale, Rosamunde Pike, Wes Studi, Timothée Chalamet, Ben Foster u.a.
134 Min. Ab 16 J.