Geplant ab 26.4.

Markus Imhoof (Deutscher Filmpreis für “More Than Honey”) “gelingt es mit erzähle­ri­scher Zurückhaltung einen empathischen, aufwühlenden Film” (Programmkino.de) über die derzeitige Flücht­lings­krise zu drehen.

Es ist eine solche Erinnerung, die den preisgekrönten Regisseur Mar­kus Imhoof sein Leben lang begleitet hat: Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Markus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzu­päppeln. Das Mädchen heißt Gio­vanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht. 70 Jahre später kom­men wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren ver­folgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schif­fes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer ge­zogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

CH/D 2017.
Re­gie: Markus Imhoof.
95 Min. Ab 6 J.