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„Politik ist eine viel zu ernste Sache, um sie alleine den Männern zu überlassen.“ (Käte Strobel, Bundesministerin 1966-1972)

Die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Grosses politisches Kino, das selbst den nächsten Backlash, der das Wort Feministin wieder zum Schimpfwort deklariert, übersteht.” (Programmkino.de)

Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner (“Angela Merkel – Die Unerwartete”) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbstvergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Deutschland 2020.
Regie & Drehbuch: Torsten Körner.
Darstellerinnen: Marie-Elisabeth Klee (CDU), Christa Nickels (Die Grünen), Herta Däubler Gmelin (SPD), Renate Schmidt (SPD), Renate Hellwig (CDU), Ingrid Matthäus-Maier (FDP/SPD), Ursula Männle (CSU), Rita Süßmuth (CDU), Elisabeth Haines (SPD), Renate Färber-Husemann, Journalistin.
104 Min. Ab 0 J.