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Auf der Berlinale der große Publikums- und Kritikerliebling – und ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie!

Der neue Film des großen finnischen Menschenfreundes AKI KAURISMÄKI. Nun hat er den Kosmos seiner filmischen „Underdogs“ um eine globale Komponente erweitert: um diejenigen, die auf der Flucht sind. Er erzählt davon, dass jeder Melancholie ein rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt. Er zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil. Hier hat er sich fast selbst übertroffen!

„‚Die andere Seite der Hoffnung‘ ist eine Utopie, weil Kaurismäki ein großer Humanist ist. Formal ist der Film ein Märchen. Voller Wärme, obwohl er in kühles nordisches blaues Licht getaucht ist. Das ist Kaurismäki. Das ist europäisches Kino. Besser geht’s nicht. Ein wirklich großartiger Film, der zu den Favoriten im Wettbewerb um den Goldenen Bären der Berlinale gehört. Diesen Film wird man sich noch ansehen, wenn Assad längst Geschichte ist.“ (Die Welt)

Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Pas­sa­gier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wik­ström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens ange­kom­men, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die fin­ni­schen Behörden entscheiden, Khaled in die Rui­nen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schla­fend im Innenhof vor seinem Restaurant. Viel­leicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ram­ponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonni­ge­re Seite, aber wie lange dauert es, bis das Schick­sal eingreift…

„Verdammt schön“ (ARD titel thesen temperamente)

“Kaurismäki hat es wieder geschafft, mit ein paar seltsamen Figuren, die einander auf ihre verquere Art halten, ein Stück Utopie zu entwer­fen. Dass es zwischendurch lustig ist, liegt an ein paar uralten Rock’n’Rollern… Einer der besten Filme der Berlinale!” (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Auf der Berlinale gab’s den Silbernen Bären für die beste Regie – und ganz viel Liebe von Publikum und Kritikern. Ein Film mit ganz viel Seele.“ (Brigitte)

„Ein wunderbarer Film“ (Deutschlandradio Kultur)

„Mit Mut, Zuversicht und viel Humor“ (ZDF heute journal)

„Mit lakonischen Dialogen, trockenem Humor und bierernsten Figuren“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Finnland 2017.
Regie: Aki Kaurismäki.
Mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen u.a.
98 Min.