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Einer der größten und erfolgreichsten Romane der Nachkriegszeit: SIEGFRIED LENZ‘ berührende Geschichte von den „Freuden der Pflicht“, von Kadergehorsam und Anpassung und der Verstrickung in die Nazi-Vergangenheit – aufwändig verfilmt von Christian Schwochow, gedreht an stimmungsvollen Schauplätzen in Schleswig-Holstein. In den Hauptrollen überzeugt der junge Levi Eisenblätter an der Seite von ULRICH NOETHEN, TOBIAS MORETTI und JOHANNA WOKALEK.

“Erstklassig! Bildgewaltig und nah am Buch – dessen Inhalt seine Bedeutung bis heute nicht verloren hat.” (ZDF heute journal)

„Die perfekte filmische Umsetzung einer literarischen Vorlage, die als Geschichte auch heute ihre Bedeutung nicht verloren hat. – Prädikat Besonders Wertvoll.“ (FBW)

Unterrichtsmaterialien

“Christian Schwochows meisterhafte Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Siegfried Lenz ist sehr empfehlenswert für die schulische Filmarbeit. Wie das Buch, so eignet sich auch der Film bereits aufgrund seiner thematischen Schwerpunkte, seiner erinnerungskulturellen Anlage und seinem Bezug zu Unterrichtssituationen für den Einsatz im Unterricht. Mehr noch als das Buch stellt der Film darüber hinaus die Perspektive des Jungen in den Fokus und macht den Film daher für die jugendliche Zielgruppe noch attraktiver.”
VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienbildung (u.a. Bundeszentrale für politische Bildung)

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Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf – Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und „mit Freuden“ den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war („Brauchbare Menschen müssen sich fügen, mein Junge.“). Während des Zweiten Weltkriegs muss der dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Obwohl der Maler sein Jugendfreund ist, überwacht er ihn penibel. und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen, zwischen dem Vater, der für Pflicht und Gehorsam und Anpassung steht, und seinem väterlichen Freund, der Eigenständigkeit und Widerstand verkörpert.

Deutschland 2019.
Regie: Christian Schwochow
Mit: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Johanna Wokalek.
125 Min. Ab 12 J.