Sondervorstellung entfällt

P.S.: Die DVD des Films ist auch bei uns erhältlich.

Anlass des Films
Im Jahre 2020 jährt sich der Todestag des Schriftstellers Erich Maria Remarque (22. Juni 1898 Osnabrück – 25. September 1970 Locarno). Dies war für Mark Brian Mathew und seine Tochter Abigail der Anlass, über eine dokumentarische Verfilmung des Romans „Der schwarze Obelisk. Eine verspätete Jugend“ von Erich Maria Remarque nachzudenken.
Inzwischen sind es über 400 FilmFreunde, die an dem Filmprojekt unter der Spielleitung von Mark Mathew mitgewirkt haben.

Das Filmteam
Es ist ein ‚No-budget-movie‘, auch wenn es finanzielle Unterstützung durch die Stadt Osnabrück, den Landkreis Osnabrück und die Kreissparkasse Melle gab. Denn der Großteil der Kosten wurde von den 400 FilmFreunden und ihren Förderern selbst finanziert.
Gedreht wurde mit normalen Film- und Fotogeräten in Räumen, die großzügig zur Verfügung gestellt wurden, ob in Melle, Gesmold, Kloster Oesede oder in Osnabrück selbst. Da der Großteil der Mitwirkenden berufstätig ist, konzentrierten sich die Drehtage an den Wochenenden. Manchmal zog das Team auch werktags am späten Abend los, um Szenen, die im Jahre 1923 erlebbar waren, zu spielen und einzufangen.
Mark Mathew und seine Tochter Abigail haben bereits mit „Flucht 1937. Wer half Justus Nussbaum?“ gezeigt, dass sie und ihre Freunde mit ihrer Mischung aus Dokumentation und Fiktion ihr Filmpublikum erreichen. Der neue Film beschäftigt sich mit Erich Maria Remarque und seinem Roman „Der schwarze Obelisk. Eine verspätete Jugend“, der 1956 erschien.

Der Film
Die von Originaltexten des Romans begleiteten Filmszenen versinnbildlichen das (klein-)bürgerlichen Milieu, in dem der Roman spielt. Originale Fotos aus der Zeit dokumentieren die damalige, reale Alltagswelt der Menschen im Jahre 1923 und zeigen, wie nah Erich Maria Remarque in seinem Roman dem realen Leben kam.
Mit dem Ich-Erzähler, der aus den 50er Jahren einen literarischen Rückblick auf seine verspätete Jugend wirft, hält sich das Drehbuch an die Romanvorlage, vertieft jedoch mit sachlichen Kommentaren von PD Dr. Thomas Schneider, Claudia Junk M.A., Lioba Meyer und Heiko Schulze das bisherige Verständnis zum Roman und ermöglicht neue Erkenntnisse über einzelne Romanfiguren wie über den Autor selbst.

Musik
Die musikalische Begleitung des Films ist nicht aus einer Hand, doch alle beteiligten Musiker/innen spielten mit Herzblut, professionell und ohne Gage.

 

Deutschland 2020
Regie: Mark B. Mathew & Friends
110 Min.

Filmpremiere!

Am Sonntag, 1.3. fand die große Premiere statt – in allen 5 Sälen gleichzeitig ausverkauft! Anschließend gab’s im BlueNote den feierlichen Ausklang mit Livemusik und Dankeschön-Geschenken für viele der Beteiligten.