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Die – wahre – Geschichte eines jungen Flüchtlings in Frankreich, der als Schach-Genie an einer Meisterschaft teilnahm, nach dem Roman „Spiel um dein Leben, Fahim“ von Sophie Le Callennec. Mit GERARD DEPARDIEU als engagierter Schachlehrer bezaubert der engagierte Film mit seiner ebenso warmherzigen wie humorvollen Inszenierung.

In Bangladesch ist das Le­ben des achtjährigen Fahims bedroht, weil sich sein Vater politisch engagiert hat. Da­rum packt er seinen Sohn und geht mit ihm nach Frank­reich, wo sie um Asyl ansuchen. Beide sprechen kein Wort Französisch, Fa­him lernt die Sprache aber schnell – und das noch mehr, als der mit einer unglaublichen Gabe für Schach gesegnete Junge in einen Schachkurs geht, der von Sylvain (Gerard Depardieu) geleitet wird. Der erkennt das Talent des Jungen und fördert ihn, damit er an einer französischen Meisterschaft teilnehmen kann. Doch dafür müssen einige regulatorische Hürden genommen wer­den, während sich der Aufenthaltsstatus des Vaters und seines Jungen dramatisch ändert. „Spiel um dein Leben, Fahim“, könnte man sagen…

„Regisseur Martin-Laval erzählt mit leichter Hand. Er schreckt vor dem Dra­ma der Geschichte nicht zurück, lädt es aber auch mit viel Humor auf – und er kann sich auf sein grandioses Ensemble verlassen. Gerard Depardieu überzeugt in einer griesgrämigen Rolle, wie sie ihm auf den stattlichen Leib geschrie­ben ist, während Assad Ahmed selbst aus Bangladesch stammt und erst während der Dreharbeiten richtig Französisch lern­te. Das Zusammenspiel des ungleichen Duos ist herzerwärmend, der Film selbst lebt zudem aber auch von einer Authentizität, die sich durch die Besetzung Assad Ahmeds ergeben hat.“ (Programmkino.de)

FAHIM.
Frankreich 2019.
Regie + Buch: Pierre François Martin-Laval.
Mit Assad Ahmed, Gérard Depardieu, Isabelle Nanty, Mizanur Rahaman u.a.
108 Min. Ab 12 J.