Sondervorstellung am Dienstag 13.12. um 19.00 Uhr in Zusammenarbeit mit Weitblick e.V. mit anschließender Podiumsdiskussion

Tickets: hier

“Die ungewöhnliche und berührende Geschichte eines jungen Mannes, der an psychotischen Schüben leidet, erzählt Hans Weingartner in seinem (2001 gedrehten) Abschlussfilm der Kunsthochschule für Medien in Köln. Daniel Brühl in der Hauptrolle profiliert sich als nuancenreicher Darsteller, der sich in dem improvisatorischen Erzählstil der DV-Kamera überzeugend behauptet.” (Blickpunkt:Film)

Weitblick e.V. - Bildungschancen weltweit!

Weitblick e.V. ist ein deutschlandvertretender und aktiver Verein, der schon seit 11 Jahren in Osnabrück aktiv ist. Durch verschiedene Fundraising Aktionen setzen sich die ausschließlich ehrenamtlichen Mitglieder – Studierende aber auch Berufstätige oder Auszubildende – für einen gerechten Zugang zu Bildung weltweit ein.

Weitblick Osnabrück unterstützt aktuell zwei Projekte: das Tumaini Center in Tansania und das Recovery College in Osnabrück. Letzteres bietet Workshops und Austauschmöglichkeiten für Menschen an, die Erfahrung mit psychischen Erkrankungen haben oder sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Die Möglichkeit “Das weiße Rauschen” im Cinema Arthouse zu zeigen, bedeutet für das Recovery Projekt, die Erkrankung Schizophrenie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und über die spezifische Symptomatik einer sogenannten kognitiven Psychose zu informieren.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit, sich mit dem Thema im Rahmen einer Podiumsdiskussion weiter auseinanderzusetzen Die Genesungsbegleiter:innen und eine Angehörige einer von Schizophrenie betroffenen Person werden zur Schizophrenie referieren und Fragen aus dem Plenum beantworten. Zudem werden die Spenden des Abends in die Projekte, die Weitblick Osnabrück unterstützt, einfließen.

Lukas (Daniel Brühl) zieht vom Land in die Stadt, nach Köln zu seiner älteren Schwester Kati (beeindruckend: Anabelle Lachatte). Erfüllt von einer unbändigen Neugier aufs Leben, stürzt Lukas sich hinein in alles, was für ihn neu und worauf er besonders gespannt ist. Gleich zur Begrüßung lädt ihn Katis Mitbewohner zum fröhlichen Kiffen ein. Das Nachtleben steht als nächstes auf dem Programm. Lukas genießt die neue Freiheit und das neue Ambiente – bis er plötzlich nach einem Trip Stimmen zu hören beginnt und sich verfolgt fühlt. Von da an ist nichts mehr so, wie es war…

Deutschland 2001.
Regie: Hans Weingartner, Tobias Amann.
Mit: Daniel Brühl, Anabelle Lachatte, Patrick Joswig, Michael Schütz, Katharina Schüttler u.a.
104 Min. Ab 12 J.