Ab 21.2.

Comedian und Ulknudel Melissa McCarthy (seit Frühjahr 2017 begeistert sie das US-amerikanische Fernsehpublikum mit ihrer Parodie von Sean Spicer, dem Pressesprecher des Weißen Hauses, in der Satiresendung Saturday Night Live) in einer ernsthaften Rolle als stets auf Krawall gebürstete Schriftstellerin Lee Israel, die in den 1980er Jahren Briefe berühmter Menschen fälschte und dann teuer verkaufte. Eine freche, ebenso skurrile wie anrührende Komödie mit scharfzüngigen Dialogen!

Nominiert für 3 OSCARS, u.a. Beste Hauptdarstellerin und Bestes Drehbuch!

Lee Israel ist eine angesehene Biografin. Doch nach ein paar missglückten Entscheidungen steht sie vor dem finanziellen Bankrott. Sie ist mit ihrer Miete im Rückstand, hat nichts zu essen im Kühlschrank und kann sich die Tierarztbehandlung für ihre Katze nicht leisten. Als sie mitbekommt, wie viel Geld einige Menschen bereit sind, für Briefe prominenter Persönlichkeiten zu bezahlen, schmiedet sie einen Plan: Lee fälscht ein Schriftstück einer Schauspielerin und bietet es einem Antiquitätengeschäft an, welches die Fälschung dankend abkauft und sie damit vor dem finanziellen Ruin bewahrt. Von jetzt an kann die Biografin nichts mehr stoppen, sie setzt sich an ihre Schreibmaschinen und schreibt ein paar Briefe – als Dorothy Parker, Ernest Hemingway usw., am Ende werden es über 400 Briefe sein! Keiner merkt etwas. Und die Kasse klingelt. Bis sie eines Tages unvorsichtig wird und das FBI ihr auf die Schliche kommt…

„Anspruchvolle, hervorragend inszenierte Filmbiographie, in der es um Einsamkeit in der Großstadt geht. Und um Kreativität. Denn um Briefe zu fälschen, muss man schon einiges an Fantasie aufbringen…“ (Programmkino.de)

„Ein wunderbar eleganter, fantastisch gespielter und sorgsam inszenierter Film über eine Schriftstellerin, deren größtes Verbrechen auch ihr bestes Werk war. – Prädikat besonders wertvoll.“ (FBW)

„Man schließt diese kratzbürstige, schlecht frisierte, ungepflegte, gescheiterte und ruppige Frau sofort ins Herz. Sie ist, wie ihr ganz am Schluss vorgeworfen wird, “a horrid cunt”, keine Frage, und doch fiebert man mit ihr bei ihrem Drahtseilakt Leben. Eine zauberhaft anrührende, beschwingte Verliererballade, in der jede noch so amoralische Untat willkommen ist.“ (Blickpunkt:Film)

USA 2018.
Regie: Marielle Heller.
Mit Melissa McCarthy, Richard E. Grant, Jane Curtin u.a.
107 Min. Ab 0 J.