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Engagiertes Kino aus Russland/Kasachstan: Das Schicksal einer kirgisischen Migrantin im Russland von heute – ausgezeichnet mit dem Preis für die Beste Darstellerin, Samal Yeslyamova, auf dem Filmfestival in Cannes.

Ayka, eine junge Kirgisin, arbeitet in Moskau. Ayka lebt ein Leben im Abgrund, stets verfolgt von der Notwendigkeit, sich das Überleben zu sichern. Weil sie ihr gerade geborenes Kind nicht ernähren kann, lässt sie ihren Sohn im Krankenhaus zurück und flieht – zurück in eine rohe Welt, in der sie niemals mehr als die Gejagte ihrer bloßen Existenz sein kann. Unter dem gnadenlosen Druck, Geld aufzutreiben, um ihre Schulden zu begleichen, will Ayka auch noch die letzte Grenze überschreiten. Sie muss sich einer existentiellen Entscheidung stellen.

Intensives und überwältigendes Kino legt der vielfach für seinen Film TULPAN ausgezeichnete Regisseur Sergey Dvortsevoy mit AYKA vor. Für ihr herausragendes Spiel wurde die Schauspielerin Samal Yeslyamova in Cannes mit dem Preis als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Es gelingt ein kraftvolles Stück Kino voller Ehrlichkeit und das faszinierende Porträt einer unglaublich starken Frauenfigur.

“Was ‘Ayka’ über viele ähnliche Filme heraushebt, ist sein schonungsloser, konsequenter Blick, der seine Hauptfigur nie mit einer sentimentalen Geste zu humanisieren versucht. Vor allem die Performance von Hauptdarstellerin Samal Yeslyamova macht das Drama sehenswert. Voller Intensität verkörpert sie ihre Figur, macht ihre Verzweiflung spürbar, die Unausweichlichkeit der Situation, in der sie sich wiederfindet und macht damit auch ihre eigentlich unfassbaren Handlungen begreifbar, denn am Ende geht es um nicht mehr als das bloße Überleben.“ (Programmkino.de)

Russland/ Kasachstan/ Deutschland/ Polen/ China 2018.
Regie: Sergey Dvortsevoy.
Mit Samal Yeslyamova, Zhipargul Abdilaeva, David Alaverdyan u.a.
110 Min. Ab 12 J.