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Gerade in Hollywood ausgezeichnet mit dem GOLDEN GLOBE als bester fremdsprachiger Film und in der Nominierungsliste für den OSCAR !!!

Goldene Palme der Filmfestspiele Cannes für DIANE KRUGER als Beste Hauptdarstellerin und Deutschlands Beitrag zur OSCAR-Nominierung!

Fatih Akins gewaltiges Drama, konsequent aus der Perspektive einer Frau erzählt, deren Leben “aus dem Nichts” zerbricht, als sie durch einen Neonazi-Terroranschlag alles verliert und überlegen muss, wie sie damit umgehen kann – und will.

“Ein Wunderwerk an roher Direktheit und mitreißendem Spannungskino …mit großer emotionaler Kraft und in verblüffendem Tempo erzählt. Ein Kinoereignis.” (Der Spiegel) 

Ein spannender Thriller” (ARD)

“Dieses Drama ist direkt, unmittelbar, schnörkellos, schonungslos und konsequent. …Ein Film, der an die Nieren geht.” (Blickpunkt:Film)

"Ein aufwühlender, mutiger und beeindruckender Film."

“Der neue Film von Fatih Akin zieht den Zuschauer durch seine dichte Erzählweise einer erschütternden und hochaktuellen Geschichte von der ersten Minute an in seinen Bann. Mit Diane Kruger hat Akin darüber hinaus eine Hauptdarstellerin gefunden, die durch ihr ausdrucksvolles Spiel das Maximum an Nähe für Kamera und Publikum zulässt und somit ganz tief in die traumatisierte Seele der Figur blicken lässt. Sowohl die Ohnmacht der Trauer als auch die wütend verzweifelte Entschlossenheit Katjas macht Akin in atmosphärisch aufgeladenen und meisterhaft komponierten Bildern deutlich. Sämtliche Darsteller werden sicher durch eine starke Geschichte geführt, dabei wirken Handlung und die Dialoge in ihrer Authentizität fast schon dokumentarisch und sind damit auch Teil eines wichtigen Beitrags zur hochaktuellen politischen Debatte in Deutschland. Fatih Akins AUS DEM NICHTS ist ein packend und nuanciert erzähltes Drama über Selbstjustiz, Rache und Wut. Ein aufwühlender, mutiger und beeindruckender Film.– Prädikat: besonders wertvoll” (FBW)

“Hey!”, ruft Katja (Diane Kruger) der Frau zu, die gerade ihr Fahrrad vor dem Büro von Katjas türkisch­stämmigem Mann abgestellt hat. “Das musst du abschließen, das wird dir hier sonst geklaut.” Sie komme gleich zurück, da wäre das nicht nötig, wehrt die Frau ab und verschwindet. Wer mit den Ver­bre­chen des NSU vertraut ist – und auf die nimmt Fatih Akin in einer Einblendung explizit Bezug – den erfasst sofort der Horror. Mit einer Nagelbombe, die mit einem Fahr­rad vor einem türkischstämmigen Friseur platziert wurde, verübte der NSU 2004 seinen Anschlag in der Kölner Keupstraße. Damals starb zum Glück niemand. Für “Aus dem Nichts ” schrieben Akin und sein Co-Autor Hark Bohm die Ge­schich­te nun um: Die Bombe, die die Frau zündet, tötet Katjas Mann und sechsjährigen Sohn. Da ihr Mann Nuri (Numan Acar) wegen Drogenhandels im Gefängnis war, vermutet die Polizei erst eine Tat aus dem Milieu. Wie die Angehöri­gen der NSU-Opfer wird Katja des­halb bedrängt. Doch im Gegensatz zu Polizei, Verfassungsschutz und Medien, die in der Realität jahre­lang einen rassistischen Hinter­grund ausschlossen und die Mord­serie als “Döner-Morde” verharm­los­ten, ist Katja klar: “Das waren Nazis!” Verzweifelt versucht sie, mit ihrem erschütterten Leben klar zu kommen. Vor allem aber will sie Gerechtigkeit. Doch als die Täter ge­funden werden, ist das noch lan­ge nicht das Ende der Geschichte. Denn es geht in diesem Film auch um die Lücke zwischen Recht und Gerechtigkeit, um den Unterschied zwischen staatlicher Justiz und privatem Rechtsgefühl…

D 2017.
Regie: Fatih Akin.
Mit Diane Kruger, Dennis Moschitto, Ulrich Tukur, Numan Acar, Johan­nes Krisch, Jessica McIntyre u.a.
106 Min. Ab 12 J.