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„In mehrfacher Hinsicht eine positive Filmüberraschung: Zunächst einmal geht es nicht, wie es naheliegend wäre, um Jäger-Bashing und/oder die Verniedlichung von Wildtieren, sondern um eine differenzierte Auseinandersetzung mit einer ganz besonderen deutschen Spezialität: mit dem Wald. Jägerinnen und Jäger kommen ebenso zu Wort wie Naturschützer und Biologen. Dieser ganz besondere Spaziergang durch Deutschland zeigt wunderschöne Naturaufnahmen in selten gesehener Bildqualität und ist gleichzeitig hoch informativ.“ (Programmkino.de)

SCHULVORSTELLUNGEN MÖGLICH – Tel. 6006511 (s.u.)

Wem gehört die Natur? Und wieso wird sie so (bürokratisch) organi­siert? Auf der Suche nach einer Antwort führt der Dokumentarfilm “Auf der Jagd” in einen faszinie­renden Mikrokos­mos: unseren deutschen Wald. Bilder von einzig­artiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisa­tion, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt. In den bayeri­schen Alpen begeg­nen wir röhren­den Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Branden­burgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder ange­sie­delt haben. Wir teilen unseren Le­bensraum mit diesen und vielen an­deren Wild­tieren – doch wer be­stimmt, wie wir mit ihnen zusam­menleben? Wie bürokratisch ist der deutsche Wald durchorgani­siert? Wer gibt vor, dass Tiere und welche Tiere und wie viele von ih­nen gejagt werden dürfen? Und müssen sie über­haupt gejagt wer­den? Welche Fol­gen hätte es, wenn die 1,2 Millio­nen Rehe und 600.000 Wild­schwei­ne, die jedes Jahr in Deutsch­land von Jägern erlegt wer­den, nicht geschossen wür­den? In “Wem gehört die Na­tur?” kommen Jäger, Förster, Wald­besitzer, Wildbiologen, Tier­schützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort – und zu ganz unter­schied­lichen Ansichten.

D 2018.
Buch und Regie: Alice Agneskirchner.
Kommentar: Patrick Winczewski.
Musik: Gert Wilden Jr.
100 Min. Ab 6 J.

Empfehlung für den Unterricht

VISION KINO, das Netzwerk für Film- und Medienbildung (u.a. Bundeszentrale für politische Bildung) empfiehlt den Film für Schulen: