Ab 5.12.

(Auerhaus = “Our House” auf  Schwäbisch-Englisch)

Die ungemein atmosphärische, wirklich gelungene Verfilmung des Bestsellers (und mittlerweile Schullektüre) von Bov Bjerg: Jung sein und Erwachsenwerden in der Provinz in den 80ern.

“Wie erfolgreich die Verfilmung von Jugendbuch-Bestsellern sein kann, hat ‘TSCHICK’ erfolgreich bewiesen. In dieser – gehobenen – Liga spielt nun auch ‘Auerhaus’, der von einer Handvoll Jugendlicher erzählt, die in den 80er Jahren auf einem Dorf eine WG gründen. Selten wurden existenzielle Themen mit solch erfrischender Leichtigkeit präsentiert.” (Programmkino.de)

Vier Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht langweilig werden. Darum beschließen Höppner (Damian Hardung), Frieder (Max von der Groeben), Vera (Luna Wendler) und Cäcilia (Devrim Lingnau) einfach mal alles anders zu machen, als man es in der Provinz sonst so macht: Sie ziehen gemeinsam ins Auerhaus und gründen, unter den missbilligenden Blicken der Dorfbewohner, eine WG. Um den Moment zu feiern, alle Regeln zu brechen – und vor allem, um ihren Kumpel Frieder vor sich selbst zu retten. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll. Doch wie lange können die Mauern des Auerhauses den Zauber dieser Gemeinschaft beschützen?

Deutschland 2019.
Regie: Neele Leana Vollmar.
Mit: Damian Hardung, Max von der Groeben, Luna Wedler, Devrim Lingnau, Philine Stappenbeck, Milan Peschel u.a.
102 Min.