Ab 3.5.

Daniel Brühl und Rosamund Pike in der britisch-amerika­nischen Produktion über die Ereignisse um die Entführung eines Flugzeugs und die anschließende Geiselbefrei­ung, die sich 1976 im ugan­dischen Entebbe zutrugen – bewusst ambivalent und als Plädoyer für Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern inszeniert.

Am 27. Juni 1976 wird die Air France Maschine 139 auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris von Terroristen gekapert, ins ugandische Entebbe umgeleitet und dort zur Landung gezwungen. Die Geiselnehmer an Bord, darunter die Deutschen Wilfried Böse (Daniel Brühl) und Brigitte Kuhlmann (Rosamund Pike) und zwei Mitglieder der Volksfront zur Befreiung Palästinas, wollen die Freilassung palästinensischer Gefangener im Austausch gegen die israelischen Geiseln an Bord erreichen. Dafür stellen sie der israelischen Regierung um Premierminister Yitzhak Rabin (Lior Ashkenazi) und Verteidigungsminister Shimon Peres (Eddie Marsan) ein Ultimatum von sieben Tagen, die nun abwägen muss, ob sie gegen ihre bisherige Regel verstößt, nicht mit Terroristen zu verhandeln, oder die Menschen an Bord sterben lässt. Im Laufe einer Woche in Entebbe werden alle Beteiligten an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus gehen…

7 Days in Entebbe.
USA/GB 2018.
Regie: José Padilha.
Mit: Daniel Brühl, Rosamunde Pike, Eddie Marsan, Lior Ashkenazi, Denis Menochet, Ben Schnetzer u.a.
107 Min.