Vom 12. – 16.10. u.a. im Filmtheater Hasetor

Das 37. Filmfest Osnabrück zeigt in fünf Tagen wieder unabhängig produziertes Kino aus aller Welt.

Donnerstag 13.10., 17.30 Uhr
Cinema Sabaya
Friedensfilmpreis
Israel, Belgien, 2021, 95’, OmeU, R: Orit Fouks Rotem

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Donnerstag 13.10., 20.00 Uhr
Medusa
Vistas Latinas
Brasilien, 2021, 127’, OmeU, R: Anita Rocha da Silveira

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Vier arabische und vier jüdische Frauen tauchen ein in die Welt des Films und probieren sich mit der Kamera aus. In einzigartigen, intimen Selbstporträts verhandeln sie ihre Gedanken, Hoffnungen und alltäglichen Konflikte.

Mariana und ihre Freundinnen führen das perfekte gottesfürchtige Leben. Frauen, die den Moralvorstellungen ihrer Sekte nicht folgen, verpassen sie einen gewaltsamen Denkzettel. Unterdrücktes Verlangen, der Drang nach Veränderung, aber auch der Druck der Perfektion rütteln Marianas Grundfesten. Ein Rundumschlag zwischen Groteske und Horror mit Musical-Elementen.

Donnerstag 13.10., 22.30 Uhr
Wir könnten genauso gut tot sein
Wiederholung des Eröffnungsfilms
Deutschland, Rumänien, 2022, 93ʼ, OmeU, R: Natalia Sinelnikova

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Freitag 14.10.,
17.30 Uhr

Mara
Frieden
Frankreich, Vereinigtes Königreich 2022, 60ʼ, OmeU, R: Sasha Kulak

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In einer dystopischen Welt lebt eine der letzten Zivilisationen in einem Hochhaus am Rande des Waldes. Diese eingeschlossene Gesellschaft ist fragil und anfällig für Panik. Eine dramatische Satire über das Ringen um Wahrheit und die Macht der Angst.

Eine hybride Erzählung zwischen Dokumentarfilm und Video-Essay über die derzeitigen politischen Proteste in Belarus seit den Wahlen 2020. Im Fokus stehen die Frauen, die unter Androhung schwerer Konsequenzen um Gerechtigkeit kämpfen.

Freitag 14.10.,
20.00 Uhr

Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod
Laut
Deutschland, 2022, 96’, OmdtU, R: Cem Kaya

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Freitag 14.10.,
22.15 Uhr
Neptune Forest

Frieden
Ruanda, USA 2021, 105ʼ, OmeU, R: Saul Williams, Anisia Uzeyman

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Musik und Gemeinschaft helfen türkischen Gastarbeiter*innen nach den fünfziger Jahren, ihre Arbeitsbedingungen und das Heimweh auszuhalten. Die deutsch-türkische Musikgeschichte erzählt bis heute von Protest und Sehnsucht – aber auch von Geldregen und Erfolg im Angesicht rassistischer Anschläge.

Der mittelafrikanische Staat Ruanda sucht seine Identität zwischen Kolonialvergangenheit und digitaler Zukunft. Die Bilder verschmelzen auf hypnotische Weise zu einem einzigartigen Film, der sich zwischen den Genres bewegt.

Samstag 15.10., 15.00 Uhr
Mother Lode

Vistas Latinas
Frankreich, Italien, Schweiz, 2021, 86’, OmeU, R: Matteo Tortone

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Samstag 15.10., 17.30 Uhr
Rookies

Frankreich 2022, 115’, OmeU, R: Thierry Demaizière, Alban Teurlai

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Als letzte Hoffnung für sich und seine Familie versucht ein junger Mann in den lebensgefährlichen Goldminen Perus das Glück zu finden. Dabei werden nicht nur der Minenteufel und der Tod herausgefordert; sondern auch persönliche Opfer erbracht.

Als Schüler*innen der Turgot werden die „Rookies” zu Profitänzer*innen ausgebildet und gleichzeitig auf das Abitur vorbereitet. Identitätsprobleme, schwierige Familienverhältnisse, Wut und Angst fließen in ihren Tanz ein. Aus jeder Erfahrung entsteht Bewegung. Aus der Bewegung pure Energie.

Samstag 15.10., 20.00 Uhr
107 Mothers

Frieden
Slowakei, Tschechien, Ukraine 2021, 93ʼ, OmeU, R: Peter Kerekes

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Samstag 15.10., 22.15 Uhr
Licht – Stockhausen`s Legacy

Laut
Niederlande 2022, 122ʼ, OmeU, R: Oeke Hoogendijk

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Im Frauengefängnis von Odessa verbringen 107 junge und werdende Mütter ihre Haft. Leysa bringt in dieser Umgebung ihren Sohn zur Welt. Großziehen darf sie ihn nicht und wenn sie kein Familienmitglied findet, das ihn aufnimmt, sieht sie ihn vielleicht nie wieder.

26 Jahre lang schrieb der Komponist Karlheinz Stockhausen an seinem Werk. Der Dokumentarfilm präsentiert neben seiner Musik auch seine komplexe und vielseitige Biografie und wie er bis heute die Musikwelt polarisierend herausfordert.

Sonntag 16.10., 15.00 Uhr
All That Breathes

Frieden
Indien, USA, Vereinigtes Königreich 2022, 94’, R: Shaunak Sen

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Sonntag 16.10., 17.00 Uhr
Ali & Ava

Focus on Europe
Vereinigtes Königreich, 2021, 98’, OV, R: Clio Barnard

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Ein poetischer Film über zwei Brüder, die bereit sind viel Kraft, Geld und Zeit für ihr Herzensprojekt zu opfern: Sie helfen verletzten Vögeln in Delhi. Doch ihre Vorstellungen von der Zukunft driften auseinander.

Die Geschichte zweier Menschen, die zwar sehr unterschiedlich sind, deren Chemie aber einfach zu stimmen scheint. Ali und Avas Liebesbeziehung ist energiegeladen und innig, stößt jedoch auf viele Kontroversen, und zu guter Letzt auf den Unmut der Familien.

Sonntag 16.10., 20.00 Uhr
Fire of Love

ABSCHLUSSFILM
USA, Kanada, 2022, 93’, OmeU, R: Sara Dosa

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Die leidenschaftlichen Vulkanolog*innen Katia und Maurice Krafft bereisten zwei Jahrzehnte lang Vulkane, um sie zu erforschen. Auf ihrem abenteuerlichen Weg begleitete sie nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihre unstillbare Neugier. Mit nie zuvor gezeigtem Filmmaterial des Paares werden die Zuschauenden mit auf diese einzigartige Reise genommen.