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Eine junge Frau, ein junger Mann, eher zufällig zusammen auf dem Weg von Berlin nach Portugal mit einem Oldtimer-Mercedes-Wohnmobil Marke „303“ – ganz wunderbares junges deutsches Kino, wundervoll gespielt, mit tollen Bildern und spitzfindigen Dialogen inszeniert! Den berühmten „Schmetterlingen im Bauch“ kann man hier zusehen, wie sie sich wundersam entfalten! Lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen, gelingt Regisseur HanS Weingartner (“Die fetten Jahre sind vorbei”) mit „303“ ein sehnsüchtiges Roadmovie mit magischer Anziehungskraft. Die wunderschönen Landschafts­aufnahmen werden zudem von einem atmosphärischen Indie-Soundtrack getragen. Bei dieser „Urlaubs-Tour“ sollten sie auf alle Fälle dabei sein!

“303 ist sozusagen der ‘Anti-Tinder’ Film. Statt 3 Sekunden Wisch-und-Weg die langsame Annäherung zweier Seelen.” (Regisseur Hans Weingartner)

„Dieses ist das erste Vorgefühl des Ewigen: Zeit haben zur Liebe. – Ein Coup mit Kultfilmqualitäten!“ (Programmkino.de)

Jan (Anton Spieker) ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Des­we­gen ist er auch nicht weiter über­rascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule (Mala Emde) hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empa­thisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem “303” Old­ti­mer-Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Rich­tung Atlantik. Jan will nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kenn­en­zulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilo­me­ter eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Men­schen zum Neander­taler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aus­suchen, in wen man sich verliebt? Die beiden durchqueren Frank­reich und erreichen Spanien, ihre fesseln­den Gespräche werden immer persönlicher. Und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht inein­an­der zu verlieben…

D 2018.
Regie: Hans Weingartner.
Mit Mala Emde, Anton Spieker u.a.
139 Min. Ab 12 J.

Ein Roadtrip quer durch Europa

Wo steigen wir als Nächstes aus? Was erwartet uns am heutigen Tag? Das Schönste an einem Roadtrip ist nicht das Ankommen, sondern all die unvergesslichen Momente während der Fahrt, sagen diejenigen, die die Faszination einer solchen Reise schon einmal kennengelernt haben. Dass diese Weisheit auch für Jule gelten soll, erfährt sie auf ihrer recht spontanen Fahrt von Berlin nach Portugal. Eigentlich möchte sie ihren Freund besuchen und hat allerlei Klärungsbedarf im Gepäck, doch lernt sie gleich beim ersten Tankstopp Jan kennen, dessen Ziel Spanien heißt, und nimmt ihn mit. Gemeinsam fahren sie mit Jules alten Mercedes-Camper (Modell 303) quer durch Europa.
Jan und Jule stehen für eine Generation junger Erwachsener, für die Reisen mit dem Bus ein bewusst gewählter Trend zurück zu einer entschleunigenden Reiseform ist. Auch die politischen und gesellschaftstheoretischen Debatten, die die beiden Protagonisten leidenschaftlich auf ihrer 3.000 Kilometer langen Tour führen und auf die es Regisseur Hans Weingartner besonders ankam, greifen Fragen auf, die viele junge Erwachsene beschäftigen, wie Hauptdarstellerin Mala Emde bestätigt.
Dass dieser Trip das Leben von Jan und Jule in eine ganz andere Richtung lenkt als bei Reisebeginn gedacht, hätten sie nie für möglich gehalten. Wie heißt es doch so schön: Das Glück der Welt liegt auf der Straße!

Ihre gesamte Route ist hier nachzuverfolgen: www.freeontour.com/de/routes/11379/story