Björn Lücker A Quarian Jazz Trio feat. Gary Peacock and Florian Weber

Published on 27.09.2018 by Hermann Thieken

Sonntag 25.11.2018

Einlass 18.30 Uhr | Beginn 20.00 Uhr

Vorverkauf 25,- € | Abendkasse: 29,- € | StudentInnen: 14,50 €

Gary Peacock
hat mehrere Generationen derjenigen Bassisten beeinflusst, die Möglichkeiten gesucht haben, die Rolle des Bassisten als reiner Timekeeper und harmonischer Begleiter zu erweitern. Die Fähigkeit, rhythmische und harmonische Freiheit in jeden musikalischen Kontext zu bringen, ist sein Markenzeichen seit 60 Jahren.
In den frühen 70ern nahm er mit Paul Bley seine erste Platte bei dem neu gegründeten Label ECM auf (Paul Bley with Gary Peacock), bei welchem er bis heute unter Vertrag ist. 1977 folgte dort die nächste Veröffentlichung Tales Of Another, diesmal unter seinem Namen, mit eigenen Kompositionen und in der Triobesetzung, die die nächsten Jahrzehnte seines Schaffens stark prägen sollte, nämlich mit Keith Jarrett und Jack DeJohnette.
Das Trio, dann unter Jarretts Namen und Initiative, widmete sich ab 1983 der Neuinterpretation von Jazzstandards, was zu der Zeit unter renommierten Musikern vollkommen unüblich war. Mit Standards Vol.1 und Standards Vol.2 entstand eine neue Dimension des Klaviertrios, die einmal mehr demonstrierte, dass es nicht in erster Linie auf das Material selbst ankommt, sondern darauf, was bestimmte Musiker daraus machen. Es folgten unzählige Standards Einspielungen, grösstenteils live und überall auf der Welt aufgenommen, und dutzende grosse internationale Preise und Auszeichnungen, u.a. fünf „Grammy“ Nominierungen und vier mal „Downbeat Best Acoustic Jazz Group“.
Weitere Musiker mit denen er arbeitete sind u.a. Ralph Towner, Joe Henderson, Chick Corea, Paul Motian, Michel Petrucciani, Don Pullen, Bill Frisell, John Surman, Peter Erskine, Tony Oxley, Jan Garbarek, Tomasz Stanko und Marcus Stockhausen.

Björn Lücker
Der musikalische Background des in Hamburg lebenden Schlagzeugers Björn Lücker, Jahrgang 1967, reicht von Jazz über Klassik, Experimentelle Musik, Improvisierte Musik bis hin zu Crossoverprojekten sowie Lyrik- Vertonungen. Seine Fusion von Klängen der Neuen Musik mit dem Drive und der Agilität des Jazz führt zu einem Klangspektrum, das die Trommeln und Becken zu einem Melodieinstrument werden lässt und somit neue Dimensionen auch im Zusammenspiel mit anderen Musikern erschliesst.

Florian Weber
New York Times: „…eine Ästhetik des aerodynamischen Fließens”
Süddeutsche Zeitung: „…ein Ausnahmepianist mit frischem, unverbrauchtem Ton“
Stern: „…so much tenderness and affection…the listener is intensely moved“
Jazzthetik: “…ein Wunder an Balance“
Das Lob der Kritiker ist Ausdruck einer Erfolgskarriere, in deren Verlauf sich Weber als feste Größe in der globalen Szene etablierte. Auf der Bühne bzw. im Studioraum arbeitete Weber unter anderem mit Tomasz Stańko, Pat Metheny, Albert Mangelsdorff und Michael Brecker zusammen.
Weitere Belege für die hohe Reputation finden sich in den Ehrungen, die der Tausendsassa bis dato eingeheimst hat, stellvertretend seien nur der Steinway-Preis beim Solopiano-Wettbewerb auf dem Montreux Jazz Festival, 1. Prize beim Monaco Jazzwettbewerb, der ECHO Jazz in der Sparte “Bester Pianist national” und der WDR-Jazzpreis für Improvisation erwähnt.