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Eine aktuelle, überaus charmante Komödie aus Deutschland über Familienkonflikte und Flüchtlingskrisen, liebevoll inszeniert und mit herrlichen Gags. Ganz so wie französische Erfolgskomödien, die es schaffen, mit Witz und Herz engagierte Geschichten gefühlvoll zu erzählen und dabei das Lachen nicht vergessen. In den Hauptrollen spielt alles mit, was Rang und Namen hat: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Florian David Fitz, Palina Rojinski – und als Flüchtling, der staunt, in was für eine komische deutsche Familie er da geraten ist – Eric Kabongo.

„…spielt locker mit Klischees. Sagt FACK JU Flüchtlingskrise!“ (ARD Tagesthemen)

Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika (Senta Berger) nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach) mit Diallo (Eric Kabongo) einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie (Palina Rojinski), eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) ziehen wieder zu Hause ein. Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen – da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes…

Deutschland 2016.
Regie: Simon Verhoeven.
Mit: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Elyas M’Barek, Palina Rojinski, Florian David Fitz, Ulrike Kriener, Uwe Ochsenknecht, Eric Kabongo u.a.
116 Min., ab 12 J.

SCHULMATERIALIEN

VISION KINO – NETZWERK FÜR MEDIEN- UND FILMBILDUNG:

Seit Spätsommer 2015 sind die ankommenden Geflüchteten eines der bestimmenden Themen der politischen Agenda in Deutschland. WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS reagiert darauf als Komödie, die teils als bitterböser Kommentar funktioniert und Vorurteile entlarvt, aber auch Herausforderungen anspricht und mit Humor einen differenzierten Blick auf ein komplexes ernstes Thema eröffnen kann. Im Januar 2017 mit dem Bayerischen Filmpreis/Produzentenpreis für den Kinofilm mit dem besten Gesamteindruck ausgezeichnet sowie mit dem Publikumspreis gekürt, regt der Film dazu an, über kulturelle Werte, „Willkommenskultur“ und die Möglichkeiten des Engagements für Geflüchtete nachzudenken – wobei auch Bedenken, Probleme und vor allem die derzeit spürbare Unsicherheit, eine Haltung zu finden, aufgearbeitet werden.

Das Unterrichtsmaterial greift diese Themen auf und bietet konkrete Unterrichtsvorschläge, um die Komödie in die Ereignisse und Diskussionen der letzten eineinhalb Jahre einzuordnen und darüber zu sprechen, wie sich die Begegnung zwischen dem geflüchteten Diallo Makabouri und den großbürgerlichen Hartmanns gestaltet. Wie dieses Aufeinandertreffen filmisch inszeniert ist, wird zusätzlich mit der Hilfe von Szenenbildern und Filmausschnitten verdeutlicht. Filmheft und Filmausschnitte stehen unter folgendem Link zur Verfügung:

www.visionkino.de/publikationen/filmhefte/filmheft-zu-willkommen-bei-den-hartmanns/

WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS eignet sich für Schüler/innen ab 14 Jahren, beziehungsweise ab der 9. Klasse, und wird ab Herbst 2017 auch im regulären Programm der SchulKinoWochen gezeigt.