Ab 2.2.

Ein intelligentes und spannendes Bezieh­ungsdrama, mit dem der iranische Regisseur Asghar Farhadi an seinen preisgekrönten „Nader und Simin“ anknüpft. Sein Drama um Rache, Schuld, und Vergebung erzählt nicht nur eine private Geschichte eines Schau­spieler-Ehepaares, sondern auch sehr viel vom Leben im Iran.

Fluchtartig müssen Emad und Rana ihre Wohnung verlassen. Durch eine Beschädigung des Fundaments droht das Haus einzustürzen. Ein Bekannter stellt dem jungen Paar seine leerstehende Wohnung zur Verfügung, ein seltener Glücksfall in einer dicht besiedelten Stadt wie Teheran. Als Rana im Badezimmer von einem Unbekannten überrascht wird, erfahren sie, dass die Vormieterin neben persönlichen Gegenständen auch einen zweifelhaften Ruf hinterlassen hat. Rana weigert sich, die Polizei einzuschalten oder auch nur über den Vorfall zu sprechen. Also macht sich Emad selbst auf die Suche nach dem Täter. Zunehmend verstrickt sich das Paar in einem Geflecht aus Scham und Schuldzuweisungen und droht schließlich daran zu zerbrechen…

Frankreich, Iran 2016
Regie: Asghar Farhadi
Mit: Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karimi, Farid Sajjadihosseini, Mina Sadat u.a.
125 Min.