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1983 schrieb der amerikanische Dramatiker August sein Stück „Fences“, das mit dem Pulitzer Preis und dem Tony Award (dem wichtigsten amerikanischen Theaterpreis) ausgezeichnet wurde. 2010 feierten Denzel Washington und Viola Davis in der Wieder­aufführung einen großen Erfolg und über­nahmen nun auch die Hauptrollen in der Verfilmung, bei der Washington auch selbst Regie führte. FENCES erzählt vom zerrissenen Leben einer schwarzen Familie im Amerika der 50er Jahre. Eine engagierte, von großartigen Schauspielern getragene Theaterverfilmung.

Nominiert für 4 OSCARS: Bester Film, Bester Hauptdarsteller Denzel Washington, Beste Nebendarstellerin Viola Davis, Bestes adaptiertes Drehbuch

Pittsburgh/USA in den 50ern: Troy Maxson war einst ein talentierter Baseball­spie­ler, als Schwarzer jedoch hatte er keine Chance, in die weiße Profi­liga zu kommen, war es unmög­lich, die „Zäune“ (Fences) der ge­sellschaftlichen Trennungen ein­zureißen. Nun arbeitet er als Müll­mann, womit er sich nicht abfinden kann. So muss denn seine Ehefrau Rose immer wieder seine Lau­nen ertragen. Sohn Cory hat eben­falls Ambitio­nen auf eine Footballkarriere, die jedoch vom Vater torpediert werden, weil er seine eigenen Ent­täuschungen auf den Sohn proji­ziert. Als der innerlich so zerris­se­ne Troy frag­würdige Entscheidun­gen trifft, droht die ganze Familie zu zerreißen…

„Der dramaturgische Kniff der Geschichte ist, dass es nicht offen­sichtlich das weiße Amerika ist, das Troys Träume zerstört hat, das ihn und seine Familie zu einem Leben nur knapp über der Armutsgrenze verdammt hat, son­dern Troy selbst. So verinnerlicht hat er den Gedanken, dass er als Schwarzer in Amerika nur ein Mensch zweiter Klasse ist, dass er diese Prophezeiung durch sein Handeln selbst erfüllt. Mit seiner Larmoyanz, seiner Selbstgerech­tigkeit, seinem Trinken und Ehe­bruch, agiert Troy gerade so, wie die weißen Vorurteile es von ihm erwarten und reißt damit sich und seine Familie ins Unglück. Mitte der 80er muss dieses Stück visio­när gewirkt haben – und hat auch heute wenig von seiner gesell­schaftlichen Relevanz, seiner hell­sichtigen Analyse subtiler Unter­drückungsmechanismen verloren.“ (Programmkino.de)

USA 2016.
Regie: Denzel Washing­ton.
Mit: Denzel Washington, Viola Davis u.a.
139 Min., ab 6 J.