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Großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten: Karl Marx und Friedrich Engels. In großen Bildern und mit viel Sen­sibilität erzählt die deutsche-französische Produktion die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft.

Paris, 1844, am Vorabend der in­dus­triellen Revolution: der 26-jäh­rige Karl Marx ist mit seiner Frau Jenny ins französische Exil ge­flüch­tet. Als ihm dort der ebenso junge Friedrich Engels vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Fami­li­en­vater für den gestriegelten Bour­geois und Sohn eines Fabrik­be­sit­zers erst mal nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des engli­schen Proletariats geschrie­ben, er liebt Mary Burns, eine Baum­woll­spinnerin und Rebellin der engli­schen Arbeiterbewegung. Marx merkt schnell: Engels weiß, wovon er spricht. Die beiden ha­ben nicht nur denselben Humor und kön­nen sich hervorragend mit­ein­an­der be­trinken, sie haben auch ein gemein­sames Ziel und respek­tieren und in­spirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erar­bei­ten sie ihre re­vo­lutionären Schrif­ten. Sie wol­len als Antwort auf die sozialen und politischen Krisen nicht mehr nur Theorie, sondern Wirklichkeit, sie wollen den Massen ein neues Welt­bild geben. Doch da­für müs­sen sie die Arbeiterbewe­gung hin­ter sich bringen – nicht so leicht, denn mit ihrer jugendlichen An­maßung stoßen Marx und En­gels so manchen gestandenen Re­vo­lu­tionär vor den Kopf. Trotz Zen­sur, Polizeirazzien und internen Macht­kämpfen lassen sie nicht nach in ihren Versuchen, eine neue Vision von menschlicher Gemein­schaft zu formulieren.

F/D/B 2016.
Regie: Raoul Peck.
Mit August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps u.a.
118 Min., ab 12 J.