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Ab 30.3.

„Eine sehenswerte und wahre Geschichte mitreißend erzählt.“ ZDF Heute Journal

„Mit ihrem herausragenden romantischen Drama erzählt Regisseurin AMMA ASANTE engagiert die wahre, kaum bekannte Geschichte von Prinz Seretse Khama, dem späteren Präsidenten von Botswana, und Ruth Williams, einer weißen Britin. Ihre Liebe trotzt in Zeiten rassistischer Apartheidpolitik dem kolonialistischen britischen Empire und schafft ein Klima der Toleranz. Mit seiner gemeinsamen Kraft schreibt das sympathische, bescheidene Paar selbst Geschichte. In jeder einzelnen Szene dieses überwältigenden historischen Gefühlskinos herrscht eine berührende Spannung, exzellent getragen von den beiden Hauptdarstellern DAVID OYELOWO (‘Selma’) und ROSEMUND PIKE (‘Gone Girl’). Nicht nur einmaliges Gefühlskino, sondern zugleich ein hellsichtiges, spannendes, politisches Lehrstück.“ (Programmkino.de)

London, 1947, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Ausge­las­sen tanzen Ruth Williams (Rose­mund Pike) und Seretse Khama (David Oyelowo) Lyndi-Hop zu swin­gen­den Jazzklängen. Die bei­den könnten auf den ersten Blick unter­schied­licher nicht sein. Die weiße Britin arbeitet als Büro­kauf­frau bei der Versicherung Lloyd’s of Lon­don. Der afrikanische Thron­­erbe aus dem britischen Pro­­tektorat Bechuanaland (das spätere Bots­wana) studiert an der Universität Jura. Sein Onkel Tshe­kedi wartet bereits auf seine Rück­­kehr, damit er seine Regent­schaft antritt. Dass sich die beiden aufrichtig inein­an­der verlieben und sogar heiraten wollen führt zum ab­soluten Skan­dal. Schon bald taucht deshalb Sir Alistair Can­ning, Vertreter der briti­schen Re­gie­rung für den Süden Afrikas, bei Ruth im Büro auf. „Schämen Sie sich nicht“, versucht er die junge Frau einzuschüchtern. Speziell aus diplomatischen Grün­den sei die­se Verbindung unmög­lich. Vor allem Südafrika fühle sich dadurch brüskiert. Schließlich ins­tal­liere dort die weiße Regierung gerade die strikte Rassentrennung. Ein ge­mischtes Königspaar im Nach­­bar­land wäre ein Affront. „Wis­sen Sie überhaupt was Apart­heid be­deutet?“, will er von der 23-jähri­gen wissen. Aber auch Seret­ses Heimat empfängt das Ehe­paar feindselig. „Über zwei Jahr­zehnte habe ich dich auf deine Auf­gabe als König dieses Landes vorberei­tet und das ist alles, was du mir nun präsentierst“, begrüßt sein On­kel Seretse den Frisch­ver­heira­te­ten, „eine weiße Frau an deiner Seite“. Eine Scheidung kommt frei­lich für beide, trotz aller Res­sen­ti­ments, nicht in Frage. Ver­zwei­felt ringen sie um Ver­ständ­nis und To­leranz. Doch vor allem das briti­sche Empire ist we­nig zimper­lich und droht mit dem Exil.

P.S.: Das Drama basiert auf wah­ren Begebenheiten: Als Bots­wana 1966 seine Unabhängigkeit er­lang­te, übernahm Seretse Khama das Amt des ersten Staats­prä­si­denten. Während in Südafrika noch Jahrzehnte eine weiße Min­derheit skrupellos eine schwarze Mehrheit unterdrückte, bot Bots­wa­na vielen politischen Flücht­lin­gen aus Südafrika Asyl. Nicht um­sonst stellte Nelson Mandela fest: „Das Vermächtnis von Sir Seretse Khama lebt in seinem Land fort und ist bis heute ein leuchtendes Beispiel und eine Inspiration.”

GB 2016.
Regie: Amma Asante.
Mit David Oyelowo, Rosamund Pike, Tom Felton, Laura Carmichael, Charlotte Hope, Jack Davenport u.a.
111 Min.